Mein Freund, der Wasserdrache

Mein Freund, der Wasserdrache Hot

Nico Steckelberg   10. April 2011  
Mein Freund, der Wasserdrache

Rückentext

Die Legende um Loch Ness
Ein zauberhaftes Fantasy-Familienabenteuer

Schottland zur Zeit des 2. Weltkriegs: Beim Muschelsuchen am Ufer eines Sees findet Angus einen merkwürdigen Stein. Zu Hause entpuppt er sich als Ei, aus dem am nächsten Morgen ein kleiner Drache schlüpft. Angus‘ kleiner Spielkamerad, den er „Crusoe“ nennt, wächst zu einem riesigen Wasserdrachen heran. Um ihn zu schützen, bringt Angus ihn an den See zurück, doch auch dort droht Gefahr, denn Crusoe bleibt nicht lange unentdeckt.

Anrührende Freundschaftsgeschichte von einem starken Team: Produzent („Die Chroniken von Narnia“), special-effects-Team („Herr der Ringe“), Autor (Schweinchen Babe“). Umfangreiches Bonusmaterial mit Dokumentationen, Making-of, Informationen zu den special effects u.v.m.

Technische Daten:
- Realfilm Farbe
- Laufzeit: ca. 107 Minuten
- Bild: 16:9 Widescreen (2,4:1)
- Ton: 5.1 Dolby Digital
- Sprache: Deutsch, Englisch
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch

Extras:
- Entfallende Szenen
- Dokumentationen: Mythen und Legenden, Die Geschichte, Die Darsteller, Dreharbeiten im Wasser, Crusoe - Ein Wasserdrache wird geschaffen

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Darsteller 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung/Extras 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,6

„Mein Freund der Wasserdrache“ wurde 2006 von Jay Russell nach einem Drehbuch von Robert Nelson Jacobs gedreht. Die literarische Vorlage über das lieferte der Kinderbuchautor Dick King-Smith. Die Effekte des Films haben die Leute von Weta übernommen, die auch bereits für die „Herr der Ringe“-Trilogie verantwortlich zeichneten.

Es geht um die Geschichte eines Jungen, der während des zweiten Weltkriegs ein Drachenei findet und dieses ausbrütet. In einem Schottischen Loch wächst der Drache auf und wird vom Militär gejagt.

Es sind schöne Bilder, die hier gezeigt werden. Die Geschichte an sich ist eher geradlinig, wenngleich die Rückblenden-Erzähltechnik immer mal wieder auflockert. Das Thema „Freundschaft“ wird kindgerecht vermittelt, der Zweite Weltkrieg sowie die zwischenmenschlichen Konflikte zwischen den handelnden Personen sorgen für einen tiefgründigeren Kontrast.

Stellenweise fehlt mir zwar die Spannung beim Film, doch die furiosen Ritte über das Wasser und das interessante historische und räumliche Setting machen den Film interessant.

Die nun erscheinende Filmedition von Oetinger Kino enthält als Extras einige entfallene Szenen sowie diverse kurze Dokumentationen. Das Cover ist allerdings ein wenig zu "putzig" für den streckenweise ernsten Charakter des Films.

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