Todessymphonie Hot

Michael Brinkschulte   03. Februar 2013  
Todessymphonie

Buch-Tipp

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Anzahl Seiten
364
Verlag
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Ein totes Mädchen. Drapiert wie auf einem alten Gemälde. Dazu spielt klassische Musik. Schnell ist klar, dies ist das Werk des Dirigenten. Eines Psychopathen, der sich junge Frauen greift und sie in einem gläsernen Sarg verhungern lässt, bevor er sich an ihnen vergeht. Und der sein Unwesen offensichtlich nicht nur in Nashville treibt. Bald werden in Italien ganz ähnlich hergerichtete Opfer gefunden. Handelt es sich wirklich um einen international agierenden Serienmörder? Oder liegen hier zwei Künstler im Wettstreit um das ultimative Meisterstück? Gemeinsam mit FBI-Profiler John Baldwin und einem Kollegen von Scotland Yard wird Taylor Jackson nicht eher ruhen, bis sie den Mörder gefasst hat.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
9,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Die getöteten Opfer werden in Positionen aufgefunden, die den Betrachter an Gemälde erinnern. Ziel des Mörders scheint es auch Künstler zu sein. Opfer fanden sich in Europa und nun auch in den USA, sodass eine internationale Zusammenarbeit der Polizei notwendig wird.

J.T. Elliot stellt ihrer Protagonistin Taylor Jackson einen FBI-Profiler an die Seite, der nicht nur mit ihr ermittelt, sondern zudem ihr Verlobter ist. Als weiteren Ermittler aus England kommt mit Spitznamen Memphis hinzu, der in direkter Art Taylor Avancen macht.

Die Story entwickelt sich auf mehreren Erzählebenen, wobei vor allem die Protagonistin in den Fokus gerückt wird, die nicht zuletzt mit ihrer Degradierung und ihrem neuen Chef zu kämpfen hat. Die Informationen und Einblicke, die der Leser in die Welt des Täters und die zugehörigen Belange bekommt, fallen zwar informativ und spannend aus, lassen jedoch viele Teilaspekte offen, was sich auch am Ende des Romans zeigt. Hinzu kommen eine ganze Reihe von Nebenschauplätzen, die von der eigenetlichen Handlungslinie ablenken und zum Teil nicht dazu beitragen diese weiterzuführen.

Insgesamt stellt ‚Todessymphonie‘ einen Thriller dar, der den Leser zu fesseln weiß und eine deutliche Verwandtschaft zu anderen Autorinnen wie Kathy Reichs oder Jilliane Hoffman aufweist, somit deren Fans gefallen wird.

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