Bowie in Berlin: A New Career in a New Town

Bowie in Berlin: A New Career in a New Town

Nico Steckelberg   25. August 2020  
Bowie in Berlin: A New Career in a New Town

Buch-Tipp

Anzahl Seiten
272
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Driven to the brink of madness by cocaine, overwork, marital strife, and a paranoid obsession with the occult, Bowie fled Los Angeles in 1975 and ended up in Berlin, the divided city on the frontline between communist East and capitalist West. There he sought anonymity, taking an apartment in a run-down district with his sometime collaborator Iggy Pop, another refugee from drugs and debauchery, while they explored the city and its notorious nightlife. In this intensely creative period, Bowie put together three classic albums -- Low, "Heroes", and Lodger -- with collaborators who included Brian Eno, Robert Fripp, and Tony Visconti. He also found time to produce two albums for Iggy Pop--The Idiot and Lust For Life--and to take a leading role in a movie, the ill-starred Just A Gigolo. Bowie In Berlin examines that period and those records, exploring Bowie's fascination with the city, unearthing his sources of inspiration, detailing his working methods, and teasing out the elusive meanings of the songs. Painstakingly researched and vividly written, the book casts new light on the most creative and influential era in David Bowie's career.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,7

Es ist hinlänglich bekannt, dass es eine starke Verbindung zwischen David Bowie und der Stadt Berlin gab. Die Stadt inspirierte ihn musikalisch, das Erfolgs-Album “Heroes” ist enorm Berlin-geprägt. 2013 kehrte der gealterte Künstler Bowie noch einmal musikalisch zurück nach Berlin mit “The Next Day”. 

Diese Liebe zur Stadt ist deutlich in Bowies Musik spürbar. Der Autor Thomas Jerome Seabrook geht dem mythischen Künstler-Stadt-Verhältnis auf den Grund. “Bowie in Berlin” heißt diese Deep-Dive-Biografie, die sich im Speziellen mit seiner künstlerischen Epoche befasst. 

Es ist nicht wirklich viel Neues, das Seabrook hier zusammenträgt. Jedoch sind die vergleichsweise wenigen Fotos sehr interessant ausgewählt. Was dem Autor jedoch hervorragend gelingt, ist, den Leser neugierig zu machen auf Bowies Musik. Er beschreibt Motive und Arbeitsweisen, Gedanken des Künstlers und Interpretationen. So erzeugt er den Drang danach, die besagten Alben noch einmal zu hören und vielleicht einen neuen Blickwinkel darin zu finden.

“Bowie in Berlin” ist zudem eine sehr ansprechende Reise in eine musik-historische Periode, die einen guten Eindruck vom Leben und Arbeiten des Künstlers ermöglicht.
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