... und das kalte Auge

... und das kalte Auge Hot

Nico Steckelberg   19. November 2017  
... und das kalte Auge

Rückentext

Eine rätselhafte Diebstahlserie erschüttert Rocky Beach! Der Dieb hat offenbar eine Botschaft: CROATOAN schmiert er in blutigen Buchstaben an die Wände der Tatorte. Kennt er die schreckliche, jahrhundertalte Geschichte, die sich hinter diesem Wort verbirgt? Und wer ist der Indianer mit den kalten Augen, der immer wieder auftaucht? Höchste Zeit, dass die drei ??? Licht ins Dunkel bringen ...

Ursprünglich als immersives Hörspiel für Vorführungen in Planetarien produziert, wird mit Die drei ??? und das kalte Auge nun die letzte Produktion ersten Planetariums-Staffel als Stereofassung auf CD und MC veröffentlicht. Bereits erschienen sind die Produktionen Das Grab der Inka-Mumie und und der Tornadojäger 

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
7,6

Es sind merkwürdig unzusammenhängende Alltagsgegenstände, die in Rocky Beach gestohlen werden. Nur eines haben die Tatorte gemeinsam: Der Täter hinterlässt den Schriftzug CROATOAN. Bobs Recherchen führen die drei ??? auf die Spur eines uralten Mythos.

Die Special-Folge „Die drei ??? und das kalte Auge“ ist Teil der Sonderreihe innerhalb der Hörspielserie, bestehend aus Folgen, die ursprünglich in Planetarien aufgeführt wurden. Sie kommen vollständig ohne Erzähler aus. Das macht es leider auch etwas fade, denn die Dialoge des Falls, der sich auf 2 CDs erstreckt, ziehen sich hier und da für ein Hörspiel etwas zu sehr in die Länge. Auch bekommt man den Eindruck, als seien die Sprachaufnahmen nicht in der Gruppe entstanden, sondern aus Einzelaufnahmen zusammengeschnitten worden, aber das mag täuschen. Lichtblicke dieser Folge sind zweifelsfrei die Stimmen der inzwischen verstorbenen Sprecher Andreas von der Meden als Skinny Norris und Andreas Beurmann alias Hans Meinhard (dem ursprünglichen künstlerischen Leiter der Serie) als Onkel Titus.

Der Soundtrack ist sehr stimmig ausgewählt und schafft eine gute, dichte Atmosphäre, die lediglich durch das etwas geringe Tempo wieder zerfließt. Geräusche und Umgebungsklänge wirken stimmig.

Inhaltlich ist „Das kalte Auge“ jedoch vermutlich einer der Fälle, die man nicht in die Hall of Fame einrechnen wird.
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