Eiskalt wie der Tod Hot

Nico Steckelberg   29. Juli 2010  
Eiskalt wie der Tod

Rückentext

Das Ehepaar Olof und Carolina Wachtman wird auf seinem herrschaftlichen Gut ermordet aufgefunden. Beide Leichen sind auf grausame Weise entstellt und lassen schreckliche Folterungen erahnen. Eine Spur führt Kommissar Wallander, seine Tochter Linda und Stefan Lindman zu einem 20 Jahre alten Vorfall …

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
9,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
10,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
9,2

Ein Truppenmanöver in Ystad, eine alte Jugendliebe Kurt Wallanders und kurz darauf ein bestialischer Mord, bei dem es allerdings nicht bleiben wird. „Eiskalt wie der Tod“ ist der zweite Teil von Sven Strickers Wallander-Hörspiel-Adaption.

Wie schon im ersten Teil kann auch diesmal die Geschichte sehr stark fesseln. Geschickt konstruiert und bis zu einem echten Spannungs-Klimax getrieben. Henning Mankell ist nicht ohne Grund einer der weltweit meistgelesenen skandinavischen Autoren.

Auch die Umsetzung kann sich wieder einmal hören lassen. Axel Milberg ist ein hervorragender Wallander. Seine Tochter Linda wird gesprochen von Ulrike C. Tscharre. Ihre Figur steuert auch einige Erzähler-Passagen bei, wobei die eigentliche Erzählerrolle Andreas Fröhlich zu Teil wird. Dieses Wechselspiel erlaubt intime Einblicke in die Gedankenwelt einer der Protagonistinnen und verstärkt somit die enge Bindung zwischen Hörer und Figuren.

Der Soundtrack von Jan Peter Pflug ist wie schon im ersten Teil sehr jazzig und chillig ausgefallen. Das steht der Serie gut.

„Eiskalt wie der Tod“ ist ein hervorragendes Thriller-Hörspiel für Hörer mit starken Mägen.

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