Der Räuber mit der Weihnachtsmaske

Der Räuber mit der Weihnachtsmaske Hot

Nico Steckelberg   14. Dezember 2017  
Der Räuber mit der Weihnachtsmaske

Rückentext

Früher Schneefall hat die Millionenstadt bereits Anfang Dezember in ein idyllisches Winterwunderland verwandelt. Aber die friedliche Stimmung währt nur kurz, denn Karl wird Zeuge eines gemeinen Verbrechens.
Am Institut für Musikwissenschaft wird Prof. Tilmann Zobel ein 200 Jahre altes Notenblatt gestohlen. TKKG haben schnell einen Tatverdächtigen und heften sich an seine Fersen.
Sie ahnen nicht, dass sie an der Nase herumgeführt werden…

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
6,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,4

Nach der recht guten Folge „Ein Paradies für Diebe“ steht mit der Vorweihnachtszeit auch ein vorweihnachtliches Thema auf der TKKG-Agenda. In diesem Jahr bekommen es Tim, Karl, Klößchen und Gaby zu tun mit dem „Räuber mit der Weihnachtsmaske“.

Karl bekommt die einmalige Chance, ein uraltes Notenblatt mit eigenen Augen zu begutachten. Doch gerade als er bei dem Besitzer ankommt – einem Musikwissenschaftler und Freund von Karls Vater – wird das wertvolle Papier gestohlen. Von einem Räuber mit Nikolausmaske auf dem Gesicht. Natürlich nehmen TKKG die Spur auf, und die führt sie in die Welt des Darknets und der Bitcoins. 

Moderne Themen, vermischt mit einem weihnachtlichen Konzept. Kann doch eigentlich nicht schiefgehen, oder? Eigentlich schon, wäre da nicht das Gefühl, der Fall sei durchgehend am Reißbrett konzipiert worden. So baut sich auch relativ wenig Spannung auf, da der Plot für eingefleischte TKKG-Hörer rasch durchschaut ist und die Auflösung trotz leichtem Twist am Ende mehr oder weniger offensichtlich ist.

Trotzdem macht die Folge irgendwie Spaß. Vor allem die dramatisch musikalisch untermalte Schlitten-Verfolgungsjagd am Ende ist eine erinnerungswürdige Szene.
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