Der Friedhof der Namenlosen

Der Friedhof der Namenlosen Hot

Nico Steckelberg   26. Dezember 2015  
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Rückentext

TKKG verbringen die Herbstferien auf einer Nordseeinsel und helfen dort bei der Restaurierung uralter Seefahrer-Grabsteine. Die Steine erzählen die Geschichten der alten Seefahrer und Inselbewohner, und die vier geraten unverhofft an ein rätselhaftes Dokument, das ihnen keine Ruhe lässt. Ist es vielleicht eine Schatzkarte? Das wüssten auch einige andere Leute auf der Insel nur zu gern.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
5,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
6,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
6,8

Alles beginnt ein klein wenig wie die „Abenteuer im Ferienlager“: TKKG machen Urlaub auf einer Nordseeinsel, und dabei wollen sie natürlich nicht nur abchillen, sondern einen guten Zweck verfolgen: Sie helfen bei der Restauration alter Grabsteine. Doch wie so oft stellt sich vor allem Klößchen mehr als nur ungeschickt an. In Wort und Tat. Doch dabei kommt eine alte Schatzkarte zum Vorschein. TKKG begeben sich auf Schatzsuche, doch dabei stoßen sie auf jede Menge Gegenwehr.

Na ja, na ja, die Folge ist nicht wirklich gut durchdacht. Es gibt einige ruckelige Erzählstränge, und am Ende hat man den Eindruck, dass die ganze Sache mit den Grabsteinen vielleicht auch storymäßig anders, eleganter hätte gelöst werden können. Insbesondere Klößchens „Verliebtheit“ wirkt recht fehl am Platz. Die Inselatmosphäre kommt aber trotzdem ganz gut rüber, dennoch kann sie nicht rausholen, was die Story an Stimmung zerstört. Die Sprecher machen den Eindruck, nicht ganz bei der Sache zu sein. Rhea Harder spielt Gaby diesmal wie aus der Retorte. Überaus aufgesetzt wirkt dabei der Schlusslacher und zieht somit einen unbefriedigenden Schlussstrich unter diese Folge, deren Titel und Titelbild mehr hatten erwarten lassen.

Gut gefallen hat mir Gerd Baltus in seiner Rolle als Herr Schmoll. Monty Arnold ist auch mal wieder zu hören, fällt aber dabei als Polizist leider kaum auf.

Fazit: Da wäre wirklich mehr drin gewesen. Gut gelungen sind Setting und Soundtrack, aber das genügt nicht für eine ordentliche TKKG-Folge. 
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