Das schwarze Band Hot

Christine Rubel   07. August 2020  
Das schwarze Band

Hörbuch

Untertitel
Ein Fall für August Emmerich
aus der Reihe
Autor(en) oder Hrsg.
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
6
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Rückentext

Ein spektakulärer Doppelmord und ein perfides Komplott, das August Emmerich alles abverlangt...
Wien im Juli 1921: Die Stadt ächzt unter einer Hitzewelle. Kriminalinspektor August Emmerich macht noch ein ganz anderes Problem zu schaffen: Weil er sich wieder einmal danebenbenommen hat, wird er von den Ermittlungen an zwei ermordeten Tänzerinnen abgezogen und in einer Kadettenschule interniert. Dort soll er bessere Umgangsformen lernen. Doch als in der Schule ebenfalls ein Mord passiert, muss Emmerich für seine Nachforschungen erneut alle Regeln brechen. Denn er sieht sich mit einer blutigen Intrige konfrontiert, die ihn bis in die höchsten politischen Kreise führt ...

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
9,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
9,3

August Emmerich in seinem vierten Fall. Wer den knurrigen Ermittler bereits kennt, den wundert es nicht, dass er im Gegensatz zu seinem Kollegen Winter wenig charmant ist. Dafür umso zäher. Beide werden zu einem Tatort gerufen, an dem zwei junge Frauen brutal ermordet wurden, die dritte fehlt. Leider wird Emmerich für ein paar Tage strafversetzt um Manieren zu lernen und Winter, jung und unerfahren, nimmt die Spur der jungen Frau alleine auf. Gut, dass noch jemand anderes ein Auge auf ihn hat, denn auch wenn der Rat Emmerichs, immer das Gegenteil zu tun, was er tun möchte, hilfreich ist, so braucht er doch Schützenhilfe, um den Haien zu entkommen. Nach einem weiteren Mord hegen beide den Verdacht, das etwas faul ist. Doch wie perfide es wirklich ist und wer dahinter steckt, wird Ihnen erst bewusst, als es fast zu spät ist.
Wer solide, spannende Kriminalliteratur mit historischem Hintergrund mag, der ist bei Alex Beer genau richtig. Die Reihe um den kriegsversehrten Ermittler und seinen Gehilfen nimmt den Hörer mit nach Wien und zieht ihn in seinen Bann. Cornelius Obonya zieht alle Register und macht die gekürzte Lesung zu einem wahren Hörvergnügen.
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