Die Henkerstochter und das Spiel des Todes

Die Henkerstochter und das Spiel des Todes Hot

Christine Rubel   11. März 2016  
Die Henkerstochter und das Spiel des Todes

Hörbuch

aus der Reihe
Autor(en) oder Hrsg.
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
6
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Rückentext

Tödliches Passionsspiel
In Oberammergau herrscht kurz vor Pfingsten 1670 helle Aufregung. Bei den Proben zum berühmten Passionsspiel wird der Christus-Darsteller gekreuzigt aufgefunden. Der Schongauer Henker Jakob Kuisl und der Bader Simon Fronwieser werden um die Aufklärung des Todesfalls gebeten, doch sie stehen vor einer Wand des Schweigens. Als ein weiterer Darsteller den Märtyrertod stirbt, glauben die Dorfbewohner an eine Strafe Gottes und wollen erst recht nicht mit den beiden Fremden reden. Erst als Kuisls Tochter Magdalena eintrifft, stoßen sie gemeinsam auf eine Spur des Mörders, die sie tief ins Gebirge führt.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
9,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,5

Mittlerweile der sechste Fall führt die Schongauer Henkersfamilie ins weit entfernte Oberammergau. Simon Fronwieser möchte seinen ältesten Sohn Peter bei seinem alten Lehrer in die Schule geben und ist nicht sonderlich böse, als er den verstorbenen Bader dort für eine Weile ersetzen soll. Zuhause droht mittlerweile Ungemach. Die lebenslustige Barbara Kuisl zieht nicht nur Männerblicke auf sich, sondern wittert auch ein finsteres Geheimnis hinter den Friedhofsmauern. Ihr ständig betrunkener Vater und Henker Jakob muss sie retten und wird daraufhin zeitweilig nach Oberammergau versetzt. Gut für Simon und die Aufklärung eines brutalen Mordes bei der Vorbereitung der Passionsspiele. Schlecht für Magdalena, die ihre Männer dringend in Schongau braucht, um Barbara vor der Anklage auf Hexerei zu schützen. Aber wer die Kuisls schon länger kennt, der weiß, diese Familie ist schlau, zäh und mit allen Wassern gewaschen. Wehe dem, der sie herausfordert! Und so macht die gekürzte Lesung auch wegen Johannes Steck richtig Spaß zu hören. Oliver Pötzsch schreibt mit Hilfe seiner Vorfahren, den Kuisls, mal wieder einen spannenden historischen Krimi der alles hat, was ein Krimi braucht, inklusive Personenverzeichnis.
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