HÖRSPIEL-ARENA in Köln vom 08.-10.06.2012

HÖRSPIEL-ARENA in Köln vom 08.-10.06.2012 Hot

Nico Steckelberg   10. Juni 2012  
HÖRSPIEL-ARENA in Köln vom 08.-10.06.2012

Bericht

Veranstaltungsort
Veranstaltungsdatum
08. Juni 2012
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Hörspiegel-Bericht

Fotos (c) Michael Brinkschulte.

Nachdem die Hörspiel-Arena in diesem Jahr bereits auf der Leipziger Buchmesse präsent war, wagt sich die Hörspiel-Gemeinschaft als Veranstalter daran, ein eigenständiges Wochenend-Event in Köln auf die Beine zu stellen. Und das ist überaus gelungen, wie wir finden. An drei Tagen und auf drei Ebenen finden die Besucher der Messe Live-Hörspiele, Gespräche mit Hörspiel-Machern und –Sprechern, Shopping-Möglichkeiten und Autogrammstunden mit den Stars der Kindheit und Jugend.

Am Freitag, 08.06.2012, geht es mit einer Abendveranstaltung der Lauscherlounge los. Oliver Rohrbeck und sein Ensemble, bestehend u. a. aus Kathrin Fröhlich, Charles Rettinghaus und Martin Kessler, spielen Jules Vernes „Reise um die Welt in 80 Tagen“ in der etwas moderneren Fassung von Katrin Wiegand.

Am darauf folgenden Samstag startet der eigentliche „Messebetrieb“. Wir treffen Ivar Leon Menger, der am Psychothriller GmbH-Stand damit beschäftigt ist, seine begehrten und limitierten Poster für Fans zu signieren. Raimon Weber (Darkside Park, Mindnapping, Point Whitmark, Gabriel Burns) verrät uns, dass er eine ganz neue Geschichte auf Lager hat. Allerdings zunächst kein Hörspiel-Skript, sondern einen Roman. Zu viel darf noch nicht verraten werden, aber die Info-Snippets, die Raimon uns gewährt, sind überaus spannend. Es klingt für uns ganz so als ginge es – so viel dürfen wir verraten - in die Richtung Öko-Thriller.

Ein kurzes Shake-Hands mit Patrick Holtheuer und wir sind am Highscore Music-Stand. Dieses noch junge Hörspiel-Label hat uns zuletzt mit den szenischen Lesungen der Original-Captain-Future-Geschichten von Edmond Hamilton überzeugt. Der nächste Knüller ist schon längst keine Neuigkeit mehr: Highscore Music setzt die Serie „Offenbarung 23“ mit ihrem Erfinder Jan Gaspard fort. Zwar wird es ein teilweise neues Sprecherensemble geben, aber dafür dürften die Storys wieder einiges an Gewicht gewinnen. Fans dürfen sich also schon einmal freuen.

Apropos Captain Future… eine weitere 80er-Jahre-Anime-Hörspieladaption steht in den Startlöchern. Das Label Anime House, bislang eher bekannt durch DVD-Veröffentlichungen, nimmt sich die großartige Serie „Saber Rider and the Star Sherriffs“ vor. General Manager Ekkehard Holzer berichtet stolz, dass Anime House nicht nur die Original-Sprecher verpflichten konnte, sondern dass man sich sogar die Rechte für den Original-Soundtrack gesichert hat. Im Juli könnte es bereits soweit sein. Wir freuen uns darauf!

Gleich nebenan bei Farelia? Records unterhalten wir uns darüber, wie gut Low-Budget-Produktionen heute geworden sind und wie schwierig es für neue Label ist, auf dem Markt Fuß zu fassen, wenn sie aus eigener Energie starten. Dennoch ist die Vielzahl an Farelia?-Produktionen inzwischen beachtlich. Man freut sich jedoch schon auf eine gewisse Auszeit, nachdem die nächsten VÖs beendet sind, zumal das Hörspiel-Machen – trotz des großen Spaßfaktors – doch auch jede Menge Freizeit in Anspruch nimmt.

Thomas Birker hat ebenfalls einen Stand mit seinen bekannten Dreamland-Produktionen bei der Hörspiel-Arena am Start.

Am Stand der MindCrushers erklärt uns Dennis Pauler von der Motivation, hochwertige Eigenproduktionen kostenlos herzustellen und zu bewerben. „Wir haben jetzt hier zum Beispiel diesen ganz neuen Comic. Wir haben gesagt: Wir wollen den gern zur Hörspielarena drucken lassen. Klar kostet das auch Geld, aber das war es uns wert.“ Man merkt: Hier stehen Herzblut und Ambition vor wirtschaftlichem Erfolg.

Dann berichtet uns Oda Plein, ebenfalls MindCrusher Studios, von ihrem Job bei der Hörspiel-Arena in Köln. Ihre Aufgabe ist die VIP- und Presse-Betreuung. „Uns ist es wichtig, dass unsere Gäste von Menschen betreut werden, die sich auskennen und mitreden können. Das schafft eine ganz andere Atmosphäre.“ Oda freut sich auch bereits auf ihre eigene, neue Serie. „Ich liebe Mystery! Die Serie wird ‚Schattentrinker‘ heißen und voraussichtlich 5 Teile umfassen. Es geht um jemanden, der anderen Menschen Emotionen entlockt, um diese in sich aufzusaugen. Aber wer gut und böse ist, steht nicht fest.“ ‚Schattentrinker‘ stünde jedoch in keinem Zusammenhang zu Kai Meyers ‚Der Schattenesser‘, so Oda auf unsere Frage hin.

Sehr wohl auf einem Kai-Meyer-Roman basiert hingegen Marco Göllners neues Hörspielprojekt für Zaubermond. Und endlich – endlich! – ist es heraus: Die nächste Meyer-Hörspieladaption wird „Loreley“ werden, ein mittelalterlicher, fantastischer Roman. Hierfür sucht Marco noch nach dem passenden Soundtrack. „Es sollte etwas mit Harfe sein, und Sackpfeife wäre gut. Kennt Ihr da jemanden?“ Wir helfen immer gern mit Sackpfeifen-Kontakten aus und sind uns sicher, dass Marco Göllner den passenden Sound für sein Mittelalterspektakel finden wird. Am morgigen Sonntag werden – mit Hilfe der Messebesucher – die Massenszenen aufgezeichnet.
Eine Fortsetzung zu Goldagengården wird es wahrscheinlich auch geben. Die zwei Hauptcharaktere werden wieder mit an Bord sein, allerdings spielt der Ort Goldagengården keine Rolle mehr. Deshalb ist noch nicht endgültig entschieden, ob auch der Serientitel weitergeführt wird. Den Umfang der ursprünglichen Serie wird die Fortsetzung jedoch nicht haben. Der Abschluss der Rahmenhandlung wird somit nicht erst nach 9 weiteren Episoden erfolgen.

EUROPA setzt den Fokus an seinem Stand nicht primär auf die Klassiker-Serie wie „Die drei ???“ oder „Ein Fall für TKKG“. Auch die neuen Serien – „Kati & Azuro“ oder „Timmy das Schäfchen“ erhalten ihre berechtigte Aufmerksamkeit. Fans dürfen sich ein kostenfreies Dragonbound-Poster oder einen „Die drei ???“-Pin mitnehmen.

Über Eck befindet sich der Stand von USM. Michaela Schultheis stellt uns die neue Hörbuchreihe „Svea Andersson“ von Ritta Jacobsson vor. Folge 1 „Todeswald“ und Folge 2 „Gefährliches Schweigen“ erscheinen am 15. Juni 2012. Die Folgen 3 und 4 erscheinen im November, zumal die Buchreihe inzwischen schon ein wenig fortgeschritten ist.
Bei Folgenreich und Karussell treffen wir auf Dörte Poschau von Universal. Schlechte Nachrichten gibt es für Don-Harris-Fans. Die Serie wird eingestellt auf Grund der Rechte-Situation. Hingegen dürfen sich Jack-Slaughter-Freunde über die angekündigten Folgen 17-20 freuen. Mit Mark Brandis ist Folgenreich auch unter den Live-Hörspielen vertreten, aber dazu später mehr.

Mit Markus und Danny Winter von WinterZeit reden wir über die neuen Serien „Ein Fall für die Rosen“ (Jugendkrimi) und „Dark Mysteries“ (Thriller). Insbesondere letztere bietet ordentlich harten Tobak für alle Fans von Saw und anderen blutrünstigen Schockern mit überraschendem Knalleffekt am Ende. So viel Spoiler darf sein. :-D Markus Winter ist kein Neuling in der Hörspielbranche. Von ihm stammen u. a. Skripte zu „DiE DR3i“, „Geister-Schocker“, „Sherlock Holmes & Co.“ und „Traumwandler“. Wir wünschen viel Erfolg für die beiden neuen Serien!

Die Trashothek fasziniert mit einem besonderen Stand-Hingucker. Hier sind nicht nur die Torten ekelig kunstblutverschmiert. Große Transparente im Trash- und B-Movie-Stil und unzählige Fruchtgummi-Glibberaugen preisen das Hörspiel „Blutige Zeche in Bottrop“ an. Der bekennende Trash-Fan Sascha Menge berichtet von seiner Motivation: „Na ja, wir dachten, da sind all die großen Labels, da müssen wir ja schon ein wenig auffallen! Kommt, hört mal rein ins Hörspiel.“ Gesagt getan, ein Teaser, der uns an die alten Meteor-Hörspiele erinnert. Ein ausführliches Review folgt schon bald.

Auch die Lauscherlounge ist mit einem Stand vertreten. Lisa Laux erklärt uns, dass sich Oliver Rohrbeck und sein Team fortan bei den Eigenproduktionen nur noch auf Hörspiele konzentrieren. „Das ist das, was wir können. Dort kommen wir her, das wollen wir in Zukunft auch machen! Insbesondere das Hörspiel für Erwachsene wollen wir weiter etablieren.“ Das ist der Lauscherlounge mit den beiden jüngeren Veröffentlichungen „Übernacht“ (mit Song von Olli Schulz) und „Das Lufer Haus“ bestens gelungen. Wer die beiden Hörspiele noch nicht kennt: Wir empfehlen sie wärmstens! Leider wird sich die Lauscherlounge im Gegenzug künftig aus dem Hörbuchsektor zurück nehmen, was sehr schade ist, weil gerade auch die bisher bei der Lauscherlounge erschienenen Hörbücher (beispielsweise Andreas Fröhlichs „Edition Handverlesen“) echte Perlen darstellten, die man bei anderen Verlagen vergebens suchte. Aber nicht verzagen, freuen wir uns auf viele neue Erwachsenenhörspiele und vor allem jede Menge Live-Lesungen und –Hörspiele, für die die Lauscherlounge bekannt ist.

Ein Abstecher bei Simeon Hrissomallis, der R&B Company und zugleich auch Zauberstern Records vertritt, gibt Einblick in die Vielfalt dessen, was hier bereits an Veröffentlichungen erschienen ist. Simeon hat darauf verzichtet eines der Ausstellungsregale zu benutzen, da er dort seine sämtlichen Serien von „Faith“ über „Die PSI-Akten“ bis hin zu „Butler Parker“ nicht adäquat unterbringen konnte. Nun sind alle Veröffentlichungen auf einem Tisch ausgestellt, hinter dem große Plakate als Deko hängen. Auf Nachfrage verrät Simeon, dass die neu bei R & B Company erschienene Serie „Larry Brent“ gut angelaufen ist und die Reaktionen darauf weitgehend positiv waren. Inzwischen ist die zweite Auflage im Handel. Folge 3 der Serie wird im Herbst an den Start gehen. Zu diesem Zeitpunkt stehen auch die nächsten Folgen von „Faith van Helsing“ an. Diese Serie wird nach zwei Seasons nun mit leicht verändertem Konzept mit in sich geschlossenen Folgen weiterveröffentlicht.

Da war doch etwas Grünes im Augenwinkel… genau! Dennis Rohling und sein Hörplanet stellen nicht nur die neuen Folgen der Top-Serien „Lady Bedfort“ und „Ordensschwester Amélie“ vor. Eine riesige Schüssel voller (vor Kalorien nur so triefender) Mozartkugeln kündigt die neue Mystery-Krimi-Serie des Labels an: „Amadeus“. Hier löst der „echte“ Wolfgang Amadeus Mozart Fälle mit dem gewissen Grusel-Faktor. Die Mozartkugeln schmecken jedenfalls schon einmal hervorragend und auch das Artwork kann sich sehen lassen. Übrigens lässt sich auch Santiago Ziesmer (alias „Sponge Bob“) am Stand des Hörplanets sehen, wo er soeben Lady Bedfort-CDs signiert.

Er ist nicht der einzige Sprecher oder Macher, der Autogramme verteilt. So stellt beispielsweise auch Oliver Döring himself sein neues Hörspiel „End of Time“ am Stand von WortArt vor und signiert fleißig CDs und Karten.

Während der gesamten Veranstaltung wird auch den kleinen Besuchern etwas geboten. Bekannte und unbekannte Stimmen lesen im „Seminarraum“ Geschichten vor. Darunter Gordon Piedesack (3sat), Jamie Leaves (u.a. Drei ??? und TKKG), Bettina Zech (Dragonbound/EUROPA), Christoph Jens Hoffmann (n-tv) sowie viele ehrenamtliche Vorlesepaten der Stiftung Lesen und der Kölner Freiwilligenagentur. Nebenbei dürfen die Kinder Malen oder spielen.

Ein Top-Highlight sind natürlich die Live-Hörspiele auf der großen Bühne. Sehr angenehm empfinden wir, dass es nur eine Anlaufstelle für die Liveevents gibt. Man hat nicht die Angst, etwas zu verpassen, wenngleich das auch bedeutet, dass es in den Umbaupausen wahrscheinlich etwas hektischer zugeht.

Wir haben uns drei der Live-Hörspiele angesehen und waren begeistert von der Stimmung, aber auch von der professionellen „Gelassenheit“ der Akteure. Obwohl vor allem der Bühnenaufbau immer ein wenig improvisiert wirkte, machte gerade das den Charme der Darstellungen aus. Denn das Gehörte hatte so viel mehr Bildgewalt als das zu Sehende. Und genau darum geht es doch, oder?

Lübbe Audio und Dennis Ehrhardt bringen Geisterjäger John Sinclair live auf die Bühne. In einer etwas anderen Weise als gewohnt. Im Comedy-Stil schreiben Ilya Welter alias „Glenda Perkins“ und Martin May alias „Suko“ eine Stellenausschreibung für den neuen Sinclair-Sprecher. Das Auswahlverfahren mit Dietmar Wunder enthält selbstverständlich zahlreiche Verweise auf dessen Vorkarriere beim „MI6“ (Anm. d. Red.: Dietmar Wunder ist u. a. die deutsche Synchronstimme von Daniel Craig alias James Bond). Auch wenn Scotland Yard zunächst skeptisch ist („Als Nachfolger von Frank Glaubrecht kann man doch nur verlieren!“) stellt sich am Ende heraus, dass Wunder wohl der geeignete für die Rolle ist. Zugegeben, die Gags zünden nicht immer, aber oft. Der trockene und gern auch mal derbe Humor kommt gerade bei Sinclair-Fans gut an, da es viele Seitenhiebe auf die Original-Serie gibt. Im Publikum sitzt auch Sinclair-Schöpfer Helmut Rellergerd alias Jason Dark, der – ebenso wie das Live-Ensemble – im Anschluss auf der Dachterrasse die zahlreichen Autogrammwünsche befriedigt.

Viel ernster geht es bei der Live-Aufführung der Science-Fiction-Serie „Mark Brandis“ zu. Balthasar von Weymarn hat in den Archiven gekramt und eine bislang unveröffentlichte Verhörszene aus dem vierten Teil der Serie für die Live-Darbietung aufbereitet. Er selbst übernimmt die Rolle des verhörenden Offiziers. Durch die inhaltliche Schwere des Themas können die Sprecher beweisen, wie bewegend ernsthafte Schauspielkunst auch ohne Kostüme sein kann und wie viel Effekt eine richtig eingesetzte Stimme hat. Michael Lott, Dorothea Anna Hagena, Gerhart Hinze und Holger Umbreit sind grandios! Ganz großes Theater! Beim anschließenden Kurzinterview, das René Wagner (Hörspiel-Gemeinschaft) mit den Akteuren führt, kommt heraus, dass offenbar alle so viel Spaß bei der Aufführung hatten, dass dies vermutlich nicht das letzte Brandis-Live-Hörspiel war. Da kann sich von Weymarn nicht so leicht herauswinden.

Das absolute Highlight stellt die Nachmittagsveranstaltung dar. Kai Schwind, Sven Buchholz, Chris Peters und Matthias Keller lassen die Ferienbande live auf der Bühne ihren Jugendbanden-Klamauk performen. Alle vier sind so unglaublich komische Talente. Am meisten beeindruckt hat mich hierbei Matthias Keller, der mit seinem trockenen Humor nicht nur den Mackensy-haften Erzähler und Kommissar Tappert meistert, sondern auch die Live-Geräusche auf der Bühne macht. Insgesamt sehr kurzweilige Unterhaltung, Gags am laufenden Band, politisch sowas von unkorrekt und ordentlich derb. Eben die Ferienbande! Zum Abschluss gibt es ein besonderes Schmankerl: Eine Bollywood-Tanzeinlage!

Kai Schwind verrät nach der zweistündigen Darbietung, dass es demnächst ein weiteres Ferienbande-Hörspiel auf CD geben wird. Dazu wird jedoch noch ein Nebenrollen-Sprecher gesucht. Auf der Hörspiel-Arena kann man diese Rolle gewinnen. Im Fleischwurst-Wettessen gegen Bröckchen! Die tapferen Kontrahenten aus dem Publikum reihen sich somit auf der Bühne aneinander um mampfen, was das Zeug hält. Alles andere als appetitlich, und in Anbetracht des für den Abend angekündigten Würstchen-Grillens ganz schön pervers. Genau wie geplant! Und der Gewinner – das darf man ohne Neid anerkennen, hat die Wurst geradezu inhaliert, so scheint es.

Michael Girbes, Vorstand der Hörspiel-Gemeinschaft und Veranstalter der Hörspiel-Arena, erklärt, dass die Veranstaltung fortan reisen wird. In voraussichtlich 7 Jahren wird sie wieder nach Köln kommen. Im Juni 2013 ist München an der Reihe, so dass die Hörspiel-Freunde in ganz Deutschland in den Genuss kommen dürfen.

Wir haben auch vereinzelte kritische Stimmen bezüglich des Eintrittspreises vernommen. 9 EUR Tagespreis seien viel zu hoch, dafür könne man auch ins Kino gehen. Das sehen wir nicht so kritisch. Wenn man bedenkt, dass man quasi den ganzen Tag Unterhaltung geboten bekommt und dass insbesondere das Ferienbande-Livehörspiel in voller Länge dargeboten wurde, so erscheinen 9 EUR eher günstig. Die 2-Tages-Karte Samstag und Sonntag kostet 15 EUR. Kinder bis 10 Jahre haben tagsüber ohnehin freien Eintritt. Vor dem Hintergrund, dass auch am Sonntag volles Programm geboten wird (z. B. die Star Trek-Persiflage „Serie VI“, „Die Nachbarn des Leon Lampe“ mit Santiago „Sponge Bob“ Ziesmer, die Massenszenen-Aufnahmen mit Marco Göllner und Sebastian Breidbach, Horror-Humor mit DJ Tulpe und der Fette Mann sowie das Live-Hörspiel „Witchboard“ der Audionarchie), kann hier wirklich kein Hörspiel-Fan meckern!

Wir beglückwünschen Michael Girbes und das gesamte Organisationsteam der Hörspiel-Arena in Köln zu dieser gelungenen Veranstaltung. Es war nicht zu groß und nicht zu klein. Eben genau richtig. Die Entscheidung, nur eine Bühne zu nutzen, war goldrichtig, die Location war gut geeignet um dem Besucherandrang genügend Freiraum zu lassen und persönliche Gespräche zwischen Fans, Sprechern und Machern zu ermöglichen. Bitte weiter so!

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