Betty Church und der Schrecken von Suffolk

Betty Church und der Schrecken von Suffolk

Christine Rubel   28. Dezember 2020  
Betty Church und der Schrecken von Suffolk

Buch-Tipp

Genre
Anzahl Seiten
539
Verlag
Erscheinungsjahr
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Rückentext

 Vorhang auf für Inspector Betty Church - charmant, resolut und nie ums richtige Wort verlegen
 
 England, 1939: Ein grauenvolles Verbrechen erschüttert das verschlafene Küstenstädtchen Sackwater im County Suffolk. Mitten im Bahnhof wird die Leiche eines Mannes entdeckt. Im Hals des Toten befinden sich zwei Einstichstellen. Sofort beginnt der ganze Ort zu rätseln, wer der Vampir von Suffolk sein könnte. Nur die Polizistin Betty Church, jung und tough und frisch aus London hierher versetzt, ist sich sicher: Sie hat es mit einem brutalen und äußerst realen Mörder zu tun. 

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
4,0
Atmosphäre 
 
3,0
Aufmachung 
 
5,0
Gesamtwertung 
 
4,0

Als eine der ersten Frauen im Polizeidienst ist Betty Church in den Rang eines Inspectors gekommen. Da ist Durchsetzungsvermögen in der Männerwelt oberstes Gebot. Das fällt Betty Church leicht, auch wenn sie zusätzlich eine Hand weniger hat. Glücklicherweise darf sie trotzdem im Polizeidienst bleiben, allerdings in ihrer Heimatstadt, dem kleinen Nest Sackwater. Dort muss sie nicht nur mehrere Mordfälle lösen, sondern auch mit ihren minderbemittelten Kollegen und ihren Eltern klar kommen. 
Diese Geschichte ist schwierig zu lesen, dank der abgehackten Schreibweise. Es wird zwar munter gemordet, aber fast gar nicht ermittelt. Betty hat eine große Klappe, aber wenig dahinter,  ihr Sergeant Dodo Rivers ist sprachlich knapp dem Kindergarten entkommen und strohdumm. Die männlichen Kollegen sind auch nicht viel besser. Wie es diese Chaotentruppe schaffen konnte, den Fall zu lösen, bleibt mir ein Rätsel. Leider sind die Figuren auch nicht ansatzweise liebenswert und Spannung sucht der Leser vergebens.
Um es mit Dodo zu sagen: Autschibautzi!
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