Slaves And Gods

Slaves And Gods Neu

Markus Skroch   08. Oktober 2018  
Slaves And Gods

Musik

Interpret/Band
Veröffentlichungs- Datum
12. Oktober 2018
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
4,0

Manchen Bands ist scheinbar nichts heilig. Die kalifornische Pagan Metal Band HELSOTT veröffentlicht mit „Slaves and Gods“ einen Longplayer, der mich beinahe sprachlos zurück lässt, und das nicht vor Begeisterung. 

Allein schon das Cover verursacht Fragezeichen. Ein Wikingerschiff segelt zu agyptischen Pyramiden?

Zudem bedient man sich musikalisch in allerlei Klischee-Schubladen. Pagan Metal darf heute scheinbar alles sein...

Das Album strotzt nur so vor Name Dropping. Da holt man sich Musiker von ARKONA, TROLLFEST, ELVENKING und EQUILIBRIUM als Gäste auf das Album, aber all das kann nicht darüber hinweg täuschen dass das Album mehr Schein als Sein ist.

Einzig „The Coward's Curse“ und „Eye of the past“ sind ein gelungene Lieder. Von da an geht es aber steil bergab. Die bescheuerten Drum/Double Bass Einlagen und teilweise extrem holprigen Drums klingen als ob einem ein Eimer Äpfel die Treppe herunter fällt. Dazu immer wieder die prolligen und asozialen Growls, die jegliche Stimmung zerstören.

Der traurige Höhepunkt wird dann im Lied „Zep Tepi“ mit einem völlig unmusikalischen, schiefen Gitarrensolo am Ende erreicht. Was soll das?

Dieser Exzess der Nichtigkeit zeigt dass man scheinbar jeden Dreck als Pagan Metal verkaufen kann. Eins der schlimmsten Alben, die ich je besprechen musste.
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