Orakel des Unheils Hot

Nico Steckelberg   11. April 2015  
Orakel des Unheils

Rückentext

Ratten, überall Ratten! Jay, Tom und Derek erkunden das Labyrinth der unterirdischen Schmugglertunnel, um herauszufinden, was die Tiere seit Tagen so aggressiv macht.
Durch einen Zufall geraten sie auf das prachtvolle Anwesen von Solomon Resul, wo die Zeit auf wundersame Weise stehengeblieben zu sein scheint.
In den verwaisten Korridoren und Sälen herrscht tiefes Schweigen.
Ein uralter Fluch ist zu neuem Leben erwacht und begräbt Haus und Menschen unter ewigem Wüstensand.
Was hat es mit dem legendären Orakel der Goldenen Bilder auf sich?
Der Weg dorthin führt abwärts in die verbotene Halle und vorbei am Blinden Wächter, der keinerlei Eindringen duldet ...

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
10,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
9,0

Ratten, überall Ratten in den verborgenen Gängen unterhalb des Leuchtturms. Doch nicht nur der Leuchtturm und Stammsitz des Radiosenders Point Whitmark ist von Schmugglerschächten unterkellert – die ganze Stadt scheint es zu sein. Und so gerät das Team des Senders über eine Abzweigung in das Hammam eines arabisch eingerichteten Anwesens. Und müssen vor dessen äußerst unfreundlichen Besitzer fliehen, der die Jungs permanent häuten will, selbst nachdem sie ihn vor dem Ertrinken gerettet haben.

Die Story baut sich wieder mal sehr spannend auf. Die Atmosphäre ist Bombe, dafür sorgt vor allem die großartige Musik. Volker Sassenberg hat vermutlich speziell für diese Folge orient-orientierten Prog-Rock komponiert. Das ist richtig geil! Auch die Orchestersounds – insbesondere die Streicher - klingen so, wie wir es aus dem Türkeiurlaub kennen. Genial! Dazu kommen wieder jede Menge spooky Charaktere und Situationen, die zunächst übernatürlich wirken und später als üble Machenschaft aufgedeckt werden können.

An der Sprecherfront gefallen mir besonders Dagmar Heller als Ingrid Gaudet und Gerald Paradies in der bedrohlichen Rolle des Solomon Resul hervorragend! Die Stammcrew ist ebenfalls wieder der Burner. Sehr witzige Szenen.

Auch wenn die Story hier und da etwas „fantastisch“ konstruiert wirkt (insbesondere bei den Motiven und Methoden), hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, zuzuhören. Gute Unterhaltung, die wieder einmal perfekt mit der Grenze zum „für Kinder und Jugendliche vielleicht ein bisschen zu gruselig“ spielt.

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