Die Herren der Zeit Hot

Christine Rubel   25. Mai 2020  
Die Herren der Zeit

Hörbuch

aus der Reihe
Autor(en) oder Hrsg.
Sprecher
Erscheinungsjahr
Format
MP3-CD
Anzahl Medien
2
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Rückentext

Der dritte Fall für Inspector Ayala:
Morde wie im Mittelalter - doch die Opfer sterben heute. Das baskische Vitoria kommt nicht zur Ruhe. Gerade noch rätseln die Menschen über den Autor eines aufsehenerregenden historischen Romans, da erschüttert eine Serie von Morden die Stadt. Sie folgen mittelalterlichen Ritualen - Vergiftung mit der „Spanischen Fliege“ oder dem Einmauern beim „Gelübde der Finsternis“. Inspector Ayala alias Kraken muss feststellen, dass die Verbrechen alle in dem geheimnisvollen Roman namens „Die Herren der Zeit“ beschrieben sind. Ein höchst gefährlicher Fall, nicht nur für den Inspector, sondern auch für seine Familie...

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
6,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
9,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
7,8

Bei manchen Krimireihen ist es egal, ob man hinten oder vorn anfängt, bei dieser Reihe ist es essenziell. Leider habe ich erst mit dem dritten Band angefangen.... 
Aber worum geht es? Die zweigleisige Geschichte handelt von grausamen Morden im baskischen Vitoria in der Gegenwart, die Inspector Ayala lösen muss. Sie ähneln Morden aus einem frisch erschienen Buch, das historische Parallelen mit der Vergangenheit hat. Bei einer Lesung aus diesem historischen Roman wird das erste Opfer gefunden, doch auch das Verschwinden zweier Mädchen beschäftigt die Ermittler. Die Geschehnisse in der Vergangenheit wiederum werden als zweiter Strang erzählt – auch dort wird gemordet. Sowohl der historische Diago Vela als auch Inspector Unai López de Ayala erzählen aus ihrer Perspektive, beide sind familiär beteiligt. Zwei komplexe Handlungen mit vielen Protagonisten erfordern Geduld. Es ist schwierig, den Überblick zu behalten, besonders, wenn man die Vorgänger nicht kennt. 
Fazit: Vorkenntnisse erforderlich. Für Liebhaber historischer Kriminalromane. Spannend, aber aufgrund von vielen Personen, Zeitsprüngen, Verbindungen und ähnlichen Namen nichts zum nebenbei hören. Ich habe leider den Faden zwischendurch komplett verloren. Der historische Teil hat mir dennoch gut gefallen, vor allem die bildhafte Erzählweise. 
Uve Teschner ist als Sprecher ein Highlight, er hat mich 12:28h bei der Stange gehalten – und das war nicht einfach. Gut durchdacht ist die Aufmachung der autorisierten Lesung: Mit Stadtplänen des damaligen und heutigen Vitoria und einem Namensverzeichnis wird einiges verständlicher.
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