Der Honiganzeiger Hot

Christine Rubel   25. Dezember 2019  
Der Honiganzeiger

Buch-Tipp

Anzahl Seiten
431
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Europa im Schockzustand – Die Europäische Vision ist beerdigt. Der Euro abgeschafft. Die Welt wird neu aufgeteilt.
Ausgerechnet der unauffällige Diplomat Till von Herlichingen soll Deutschland im Jahr 2028 vor der feindlichen Übernahme durch internationale Oligarchen retten. Der Beamte stolpert sofort in die nächste Weltfinanzkrise, begegnet wunderschönen Frauen und mörderischen Wirtschaftsmagnaten. Seine Reise führt ihn vom Auswärtigen Amt in Berlin zum Weltwirtschaftsforum nach Davos, zur Wall Street nach New York, ins Casino Monte Carlo, hinein in die Steueroase London, wo er offiziell als Botschafter positioniert wird. Was mit einer vergilbten Gittermappe vom Außenminister beginnt, mündet im faustischen Endspiel um die Welt und um Till von Herlichingens Seele.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
6,0
Atmosphäre 
 
4,0
Aufmachung 
 
5,0
Gesamtwertung 
 
5,0

Die Welt im Chaos, Ausverkauf der Staaten an Oligarchen, Konzentrationslager und eine unheilbare Krankheit – Sibylle Barden zeigt ein düsteres Zukunftsbild. Dabei hat sie durchaus Ahnung von Finanzen und Weltpolitik, auch wenn die Story doch sehr weit hergeholt wirkt. Da soll ein 55-jähriger unauffälliger Diplomat mit Fructoseallergie die Welt retten. Er weiß zwar nicht wie, aber der Bundeskanzler und seine Schergen werfen ihn einfach so ins Haifischbecken der Finanzhaie und Regierungsoberhäupter. Ohne Plan versucht Till von Herlichingen Durchblick zu erhaschen. Nicht leicht, hat er doch keine Ahnung, wer überhaupt auf seiner Seite steht. 
Ein Wirtschaftsthriller, der zwar gewisse Thrillerelemente aufweist, aber vom Schreibstil her eher langweilig und hölzern wirkt. Eher etwas für Leser, die auf Horrorszenarien auf dem politischen Finanzmarkt stehen. Das Thema ist durchaus brisant und beängstigend, aber ich will wirklich nicht hoffen, das die Welt in 8 Jahren so aussehen könnte.
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