Batman: Arkham City 3

Batman: Arkham City 3 Hot

Michael Brinkschulte   13. Januar 2014  
Batman: Arkham City 3

Rückentext

DER COMIC ZUM VIDEOGAME-BESTSELLER

Arkham City ist eines der erfolgreichsten Videogames um den Comic-Helden Batman. Und Arkham City ist zugleich die Stadt der Irren und Kriminellen, der Psychopathen und Mörder, die – eingepfercht in ihrem eigenen Ghetto des Wahnsinns – weiterhin ihr Unwesen treiben. Nur Batman und seine Gefährten wagen sich in die Stadt, aus der keiner herauskommt.

Außerdem in diesem Band – der Epilog zum Spiel Arkham City mit Batman und dem Joker!

Geschrieben von Derek Fridolfs (BATMAN – DIE STRASSEN VON GOTHAM), gezeichnet von Darick Robertson (TRANSMETROPOLITAN, THE BOYS), Juan Jose Ryp (WULVERINE – DER BESTE VON ALLEN), Jorge Jiminez (RED LATERNS), Mike S. Miller (JLA) und Jason Shawn Alexander (Geschichten aus dem Hellboy-Universum).

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Zeichnungen 
 
9,0
Kolorierung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
8,5

Der dritte Band der Reihe, die aus dem Videospiel mit gleichem Titel abgeleitet wurde, bietet die folgenden vier Stories der ‚Batman: Arkham Unhinged‘ Reihe, ab Band 5 der Einzelhefte: ‚Trennungsschmerz‘ (Seperation Anxiety), ‚Theater der Gewalt‘ (Theatre of Violence), ‚Arkham City Sirens‘ (Hier wurde keine deutsche Übersetzung versucht) und ‚Krokodilstränen‘ (Corcodile Tears), sowie am Ende als Bonus die Story ‚End Game‘ aus dem Einzelband ‚Batman: Arkham City – End Game 1‘.

Die Stories an sich sind schlüssig aufgebaut, bieten ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren auf beiden Seiten. Und gerade hier ist es interessant, wie Derek Fridolfs mit sich verändernden Feindschaften und Zweckgemeinschaften aufwartet. Die Erzählperspektive der einzelnen Stories wechselt, was das Lesen zudem interessant gestaltet. Betrachtet man die Zuordnung zu Batman, fällt auf, dass in einzelnen Handlungssträngen dieser namensgebende Hauptcharakter eher als Randcharakter agiert, andere Figuren deutlicher in den Fokus gestellt werden.

Diesen Sammelband, bzw. die Umsetzung der auf dem Spiel basierenden Arkham Reihe macht aus, dass die einzelnen Geschichten aus der Feder von Friedolfs von unterschiedlichen Zeichnern mit deren eigener Art der graphischen Umsetzung eine wechselhafte Prägung bekommen. Dies beeinflusst den Lesefluss nicht, fällt aber doch beim Wechsel von einem Handlungsstrang zum anderen mal mehr, mal weniger auf. Insgesamt haben alle Zeichner den Stories ihren Stempel aufgedrückt, hier muss der Leser selbst entscheiden, wem er näher steht.

Insgesamt ein Comic, das durch rasante Aktion das widerspiegelt, was schon das Spiel ausgemacht hat.

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