Karl May Jahrbuch 1936

Karl May Jahrbuch 1936 Hot

Michael Brinkschulte   16. April 2020  
Karl May Jahrbuch 1936

Buch-Tipp

Anzahl Seiten
398
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Anmerkung: 
Da das Jahrbuch keinen Rückentext hat, folgt hier der Pressetext des Karl May Verlages zum Buch:
 
Mit "nur" 84 Jahren Verspätung liegt jetzt das "Karl-May-Jahrbuch 1936" vor. Von 1918 bis 1933 waren einst 16 Bände der legendären Jahrbücher erschienen, wegweisende Veröffentlichungen zur Karl-May-Forschung. Auf der Grundlage umfangreicher Vorarbeiten für damals geplante, aber nicht mehr aufgelegte Folge-Nummern wurden 2008 und 2011 ein "Karl-May-Jahrbuch 1934" und ein "Karl-May-Jahrbuch 1935" zusammengestellt. Das "Jahrbuch 1936" bringt nun eine weitere Auswahl aus den besten seinerzeit unveröffentlicht gebliebenen Beiträgen.
Ein breites Spektrum an Themen rund um Karl May und seine Abenteuererzählungen erwartet den Leser.
 
Aus dem Inhalt:
- Die Grundgesetze der Erzählkunst. Von Prof. Dr. Eduard Engel
- Karl Mays Romanfragment "Mensch und Teufel". Von Dr. Heinz Grill
- Der Fluss im Reiseerlebnis. Von Univ.-Prof. Dr. Konrad Guenther
- Karl May in Prag. Von Egon Erwin Kisch
- Versuch über Karl Mays "Der Schatz im Silbersee". Von Alfred Staack
- Karl May und die Apatschen. Von Wilhelm Manig
- Winnetous Neffe oder Old Shatterhands Menschwerdung. Von Franz Kandolf
u.v.m.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,3

Das als Paperback vorliegende mit langjähriger Verspätung veröffentlichte Jahrbuch bietet dem Leser auf fast 400 Seiten eine intensive Auseinandersetzung mit Karl May, seinem Werk und damit verknüpften Querbezügen. Die Texte werden durch vereinzelte Bilder ergänzt, die weitgehend Personen darstellen.
Inhaltlich ist das Buch in 25 Beiträge untergliedert, die von Prof. Dr. Christoph Lorenz mit "Das neunzehnte Jahr" eingeleitet wird. Auf dieses Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte des vorliegenden Bandes folgen sehr unterschiedlich angelegte Beiträge, die sich breit gefächert mit Karl May befassen. Textlich mal wissenschaftlich, dann wieder mit konkreten dichterischen Texten wie bei "Lenaus Indianergedichten", befasst sich das Buch sowohl mit Mays Abenteuern im Wilden Westen und im Orient, lässt aber auch die erzgebirgischen Dorfgeschichten nicht unbetrachtet.
 
Darüber hinaus wird auch die Person Mays in den Fokus gerückt, so in "Wer war  und wer ist Karl May? Von Ober-Inspektor Alfred Thürmer" oder "Ein Beispiel von der Herzensgüte unseres Karl May. Von Karl Wolf".
 
Ein für Karl May Fans interessantes Zeitzeugnis, das trotz der verspäteten Veröffentlichung die Leserschaft anzusprechen weiß.
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