Der Tod bin ich Hot

Michael Brinkschulte   17. März 2013  
Der Tod bin ich

Buch-Tipp

Autor(en)
Anzahl Seiten
398
Verlag
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Ein Gutsverwalter in Bayern, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen wird.

Ein Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt.

Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet.

Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben.



Ein dramatischer Thriller über die explosive Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und politischer Macht.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
7,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,3

Im Jahr 2006 stirbt ein Mann an einer Schussverletzung. Der Mord ist eine Hinrichtung. Eine Hinrichtung eines Mannes, dessen Vergangenheit das Rätsel um seinen Tod lösen wird.
Auf einem Bauerngut stirbt eine Frau. Auch sie wurde erschossen. Der Mörder scheint derselbe zu sein, wie der des Mannes. Die Polizei tappt im Dunkeln, doch es gibt jemanden, der einen Zusammenhang herstellt.

Max Bronski hat seinen Roman vielschichtig aufgebaut. So beginnt die Handlung im Jahr 2006, springt dann zurück in die Jahre 1957/58, 1965, um dann ins Jahr 2006 zurück zu kehren. Dabei setzt Bronski geschickt unterschiedliche Erzählperspektiven ein, die vom auktorialen bis zum Ich-Erzähler reichen. Durch die Verknüpfung von historisch realen Gegebenheiten, wissenschaftlich fundierten Aspekten der Physik und philosophischen Anleihen, gelingt es Max Bronski ein in Teilen spannendes Buch zu konstruieren, das den Leser mit auf die Suche nach dem Täter nimmt.

Nach anfänglichem Gewöhnungsprozess hinsichtlich der Schriftsetzung der wörtlichen Rede mit einleitendem Spiegelstrich und ohne Anführungszeichen an Anfang und Ende, kommt man als Leser schnell in das Geschehen hinein. Die Geschichte erscheint zuerst undurchschaubar, um sich dann nach und nach zu entspinnen.

Ein Roman zwischen historischen Ereignissen des Kalten Krieges, Spionage, Intrigen, Karrierestreben und einer dramatischen Liebe, der hinsichtlich der wissenschaftlichen Elemente auf nachvollziehbarer Ebene agiert und auch den Nichtphysiker anzusprechen weiß.

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