Der Riesenochsenfrosch

Der Riesenochsenfrosch Hot

Michael Brinkschulte   14. Mai 2010  
Der Riesenochsenfrosch

Buch-Tipp

Autor(en)
Anzahl Seiten
460
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Der Name Karl May steht für Spannung, Abenteuer, Exotik – und Humor! Dieser Sonderband ist speziell den witzigsten Szenen aus Mays Erzählungen gewidmet und hat einiges zu bieten an skurrilen Wortgefechten und temporeichem Slapstick, listigen Helden und amüsanten Antihelden. Lachen ist garantiert: mit dem Hobble-Frank, der für einen Riesenochsenfrosch gehalten wird, mit Hadschi Halef Omar, der einen Taubenschlag zu Bruch niest, mit Käpt´n Turnerstick, der gerne einmal ein chinesischer Götze sein möchte – und mit rund 25 weiteren kuriosen, absonderlichen, lustigen Episoden! Illustriert von Carl-Heinz Domken.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Dass Karl May ein humorvoller Mensch gewesen sein muss, erkennt der Leser schon am Anfang des Buches. Dort ist ein Foto des Autors abgedruckt, auf dem der Schalk in den Augen klar erkennbar ist. Und so zeigt sich in diesem Band eine Zusammenstellung einer der vielen Fähigkeiten im Schreiben, die May ausmacht: Die Darstellung humoristischer Gegebenheiten. Nicht nur die Erzählung von Abenteuern, Kämpfen, Personen zählt zu Mays Eigenschaften, doch dies ist dem May-Fan schon längst bekannt, auch in den Filmen kam dieser Aspekt oftmals klar zum Ausdruck. Die in diesem Buch gesammelten Geschichten werden eingeleitet durch ein Vorwort von Karlheinz Eckard, der auch im Rahmen der Aufstellung der Geschichten immer wieder kurze Passagen beisteuert, um die aus den einzelnen Bänden herausgelösten Szenen für den Leser verständlich aufzuarbeiten. Und so werden humorvolle Stunden beim Lesen verbracht, in denen man sich vom „blauen Methusalem“ über „Zobeljäger und Kosack“ und weitere Stationen durch mehrere Kontinente lachen kann.
Eine schöne Zusammenstellung, die Lust macht, sich mit Karl May zu beschäftigen.
Die den Geschichten angefügten Illustrationen sind nette Begleiter, sind jedoch nicht unbedingt notwendig. Besonders augenfällig ist die völlig unterschiedliche Darstellungsart von Rudi Hoffmann, der im Gegensatz zu Carl-Heinz Dömken nur zwei Illustrationen beigesteuert hat.

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