Land of Heroes

Markus Skroch   13. April 2021  
Land of Heroes

Musik

Interpret/Band
Veröffentlichungs- Datum
16. April 2021
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
7,0

Multi-Instrumentalist Ray Cooper ist halb Schotte und halb Engländer. Er lebt jetzt aber in Schweden, wo er sich auch in für 5 Monate in einer kleinen Holzhütte einnistete, um ohne Zeitdruck im Beginn der Pandemie dieses Album aufzunehmen.

Die Mischung klingt sehr interessant, ist aber schwer zu beschreiben. Es ist akustische Musik, mit Folk und Country Wurzeln, die vor meinem geistigen Auge den Namen „Outlaw Music“ erscheinen ließ. Die Instrumentierung besteht überwiegen aus Gitarre, Mandoline, Cello und Gesang.

Textlich geht es unter anderem um die Helden der heutigen Zeit, wie Journalisten und Whistleblower, Krankenschwestern. 
Das Thema des instrumentalen Openers ist eine Hexenjagd die am 24.August 1669 im schwedischen Mora stattfand. 16 Frauen und ein Mann wurden wegen Hexerei enthauptet und verbrannt. Auch in den Texten findet sich also die Assoziation „Outlaws“. 

Mit „Canada Hill“ fand auch eine traditionelle Melodie den Weg auf das Album. Canada Hill ist ein kleiner Hügel auf der schottischen Insel Bute, wo auch Coopers Familie herstammt. An dieser Stelle trafen sich Verwandte der Emigranten im 19. Jahrhundert, um ihnen ein letztes Mal zuzuwinken.
Themen mit viel Tiefgang also. 

Nicht alle Stücke sind gleich stark, aber es sind viele tolle Momente auf dem Album. Leider finde ich den Gesang von Ray Cooper nicht sonderlich ansprechend,. Es ist für mich der Schwachpunkt des Albums. Nichtsdestotrotz ist „Land of Heroes“ ein hörenswertes Album.
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