My Pussy belongs to Daddy

My Pussy belongs to Daddy Hot

Nico Steckelberg   23. Juli 2009  
My Pussy belongs to Daddy

Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
8,0

Der Name der Band ist schon provokant - The Pussywarmers. Das Coverbild des aktuellen Albums ist noch ein wenig provokanter (sehen Sie ja selbst) und dann noch der Albumtitel: "My Pussy belongs to Daddy". Nun ja, was dahinter steckt ist allemal hörenswert! Irgendwo in der Schnittmenge zwischen Rock, Südstaaten-Straßen-Jazz und Ska finden sich die Pussywarmers wieder. Die Aufnahmen entstanden im Outside Inside Analog Recording Studio in Montebelluna, Italien. Und dass man hier bewußt großen Wert auf analoge Aufnahmen legt, kann man hören. Die Qualität ist so schlecht, dass sie direkt aus den 30ern, 40ern stammen könnte. Intro und Outro wurden auf einem Diktafon aufgenommen. Genau diese Aufnahmequalität macht den besonderen Reiz der Musik aus und stellt - neben der tollen Instrumentierung mit u.a. Akkordeon, Posaune und Trompete - den roten Faden des Albums dar. Einfach toll und erfrischend authentisch.

Wer die Pussywarmers einlegt, hat auf einen Schlag gute Laune, auch wenn die Lieder manchmal melancholisch werden. Das ist beispielsweise beim Song "Dounats" der Fall, der mit deutschem Text daher kommt und doch sehr stark akzentuiert gesungen wird.

Fazit: My grammophone belongs to The Pussywarmers. Hörenswert!

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