Glocken des Todes - 6-teiliges Kiminalhörspiel

Glocken des Todes - 6-teiliges Kiminalhörspiel Hot

Michael Brinkschulte   07. Oktober 2014  
Glocken des Todes - 6-teiliges Kiminalhörspiel

Hörspiel

Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
MP3-CD
Anzahl Medien
1

Rückentext

NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON ERNST HALL
(1963 MIT DEM EDGAR-WALLACE-PREIS AUSGEZEICHNET)

Der Regen peitscht an diesem Abend durch die nebelige südenglische Moorlandschaft, in der sich auch die Nikodemus-Kapelle befindet. Mesner West möchte diese nach der Abendandacht gerade verschließen, als die Kirchenglocken wie von Geisterhand zu läuten beginnen. Noch kann der alte Mann nicht ahnen, dass die Glocken soeben einen Mann erschlagen haben, der sich im Dachstuhl aufhielt. Reverend Ross, der den unbekannten Toten nicht kennt, verständigt den Arzt Dr. Wyler. Als dieser den Siegelring des Erschlagenen entdeckt, kann er die Leiche identifizieren: es handelt sich dabei um den Sekretär des Aktionärs Anthony Mitchell, Mr. Albert Darton. Aber was hatte der Mann im Glockenstuhl zu suchen? Inspektor McFatherham beginnt zu ermitteln und muss nicht nur feststellen, dass es sich hier um einen eiskalt geplanten Mord, sondern dass die Ermittlungen immer mysteriöser werden, je weiter sie voran schreiten…

Der Krimisechsteiler „Glocken des Todes“ steht ganz in der Tradition der legendären Francis-Durbridge-Hörspiele und nimmt auch Anleihen bei Edgar Wallace. Nicht umsonst wurde der zugrundeliegende Roman von Ernst Hall aus dem Jahr 1963 mit dem Edgar-Wallace-Preis ausgezeichnet. Eine atemberaubende Mörderjagd durch eine gruselige britische Moorlandschaft, die durch die prominenten Stimmen von Hermann Lenschau, Helmut Peine, Fritz Rasp, Kurt Lieck und Alf Marholm geadelt wird. Gruselspannung garantiert!

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
6,0
Aufmachung 
 
6,0
Gesamtwertung 
 
7,2

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Sechs MP3 Dateien beinhalten die sechs Folgen der Krimi-Serie, die im Jahr 1964 vom WDR produziert wurde. Jeweils zu Beginn der Folgen steht eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse.

Mit Musik, Geräuschkulisse und natürlich den Stimmen von 13 namentlich benannten und weiteren Sprechern, bekommt der Krimi seine mysteriöse Atmosphäre verpasst.

Rund vier Stunden Spielzeit bietet die CD, deren Coverkarte mit den vielen Angaben etwas überladen scheint. Auf der Rückseite der Coverkarte sind Produktionsdaten und die Sprecher verzeichnet.


Resümee/Abschlussbewertung:

Von einer Glocke erschlagen zu werden stellt wohl eine der selteneren Todesarten dar, bei denen die Polizei ermitteln muss. Doch in diesem Hörspiel häufen sich solche Vorkommnisse. Mysteriös und spannend zugleich unterhält dieses Hörspiel all jene, die gute Kriminalfälle mit nicht erahnbaren Wendungen mögen.

Die 1964 entstanden Produktion bietet auch heute noch gut unterhaltende Ermittlungsarbeit, verschlagene Charaktere und eine schlüssige Auflösung.

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