Tod im Paradies           Hot

Nico Steckelberg   16. Juni 2010  
Tod im Paradies

Rückentext

Greger Stehn, ein einsamer alter Mann, der sich trotz seiner Millionen auf dem Konto von Hundefutter ernährt, wird vergiftet. Von seinem Geld fehlt jede Spur. Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander in eine Luxus-Apartmentanlage am Meer, in der gleich mehrere Verdächtige leben. Dann gibt es einen weiteren Giftanschlag...

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
10,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
9,0
Aufmachung 
 
10,0
Gesamtwertung 
 
9,8

Eine noble Wohngegend, hier leben die Reichen und Schönen. Wer nicht ganz in das Bild hinein passt, ist der kauzige Alte Greger Stehn mit seinen Hunden, die überall hinmachen und die Kinder gefährden. Dann plötzlich stirbt Greger durch den Genuss vergifteten Hundefutters. Nachdem er einen gewaltigen Betrag in Bar von der Bank abgeholt hat. Motive gibt es also genug. Aber wer hatte die Gelegenheit, den Alten zu vergiften? Doch der Giftmörder hat nicht zum letzten Mal zugeschlagen.

Wenn Kurt Wallander ermittelt, darf man davon ausgehen, dass es nicht langweilig wird. Die Story stimmt, vor allem die Überführung des Mörders ist so fantastisch von Henning Mankell geschrieben und brillant von den Sprechern umgesetzt worden. Ich kann leider nicht mehr verraten ohne zu „spoilern“, deswegen lasse ich es. Es lohnt sich!

Axel Milberg ist ein toller Kurt Wallander, seine Tochter Linda wird gesprochen von Ulrike C. Tscharre. Die Güte der Sprecher setzt sich bis in die Nebenrollen fort. Eine tolle Kerstin Draeger und ein kühler Lutz Herkenrath sind perfekt besetzt. Andreas Fröhlich als Erzähler rundet das enorm positive Gesamtbild ab.

Der Score von Jan-Peter Pflug ist jazzig, erwachsen. Die Inszenierung von Sven Stricker ist seriös umgesetzt und recht dynamisch gemischt.

Hervorragender Hörspiel-Krimi-Spaß mit 1a-Besetzung.

© 2002 - 2022 Der Hörspiegel - Lesen, was hörenswert ist. --- IMPRESSUM --- DATENSCHUTZ