Das zweite Leben der Marsha C.

Das zweite Leben der Marsha C. Hot

Michael Brinkschulte   03. Oktober 2012  
Das zweite Leben der Marsha C.

Rückentext

Marsha Caine wird auf einer einsamen Straße angefahren. Man hätte sie noch retten können, doch die fünf Insassen des Unfallwagens waren betrunken und hatten Angst. So riefen sie keinen Arzt und Marsha musste auf dem kalten Asphalt ihr Leben aushauchen. Doch im Moment ihres Todes erscheint Rufus, der Dämon mit den 1000 Gesichtern und gibt ihr die Möglichkeit zur blutigen Rache. Glenn Gibbon, der Fahrer des Unfallwagens ist mit Tony Ballards Freund Frank Esslin befreundet und bittet die Ballard Crew, ihn und seine Freunde vor dem Racheengel aus dem Jenseits zu beschützen…

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
9,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Erzähler K.-Dieter Klebsch leitet den Hörer durch das Geschehen, das 16 weitere Sprecher darbieten. Neben Tony Ballard Sprecher Torsten Sense, ‚Vicky Bonney‘ Dorette Hugo und ‚Mr. Silver’ Tilo Schmitz, sind hochkarätige Stimmen versammelt, von Engelbert von Nordhausen über Gernot Endemann bis zum eher als Sänger bekannten Martin Kesici, der einen Autofahrer gibt. Ein stimmlicher Reigen, der in sich stimmt, partiell, besonders in der Rolle des Glenn Ginbbon, jedoch in der Umsetzung etwas überbetont wirkt.

Musikalisch fühlt man sich zu Beginn in die 80er versetzt, der typische Tony Ballard Gitarren Sound ist jedoch auch noch vorhanden. Die Soundkulisse zum Hörspiel ist passend, bringt keine Überzeichnungen, sondern beschränkt sich weitgehend auf reale Geräusche.
Das Booklet bringt die Sprecherliste mit und birgt Informationen zu Tony Ballard, und Bildmaterial.

Resümee/Abschlussbewertung:

Marsha Caine kehrt zurück, nachdem Rufus sie als Racheengel erweckt hat. Tony Ballard muss sich mit einer Untoten auseinandersetzen, die Rache nehmen möchte. Und diese Rache ist tödlich.
Ballard und sein Team stehen parat, doch es sind schon erste Tote zu verzeichnen, als sie eintreffen. Marsha Caine nimmt Kontakt zu Tony Ballard auf und will diesen davon abhalten sie zu jagen. Eine Todesdrohung steht ihm ins Haus. Ob dem mordlüsternen Geist von Marsha Caine ein Riegel vorgeschoben werden kann?

Diese Story fußt auf einem Roman, der bereits 1979 erschienen ist, und hat nichts an Grusel verloren. Dieses Alter der Romanvorlage wird beim Hören klar, denn das Team um Thomas Birker hat die Story nicht modernisiert und aufgepeppt. Somit sind keine großen Aktion Szenen zu finden, sondern eine solide Handlung im Fokus.
Spannend und mit dem gewissen Flair aus den 70er und 80er Gruselhörspielen erscheint diese Folge von Tony Ballard. Der Dämonenhasser ist in guter Form und weiß seine Fans über die gesamte Spielzeit bestens zu unterhalten.

Im Anschluss an das eigentliche Hörspiel steht als kleines Schmankerl ein alternatives Ende aus der Feder von Skript-Autor Thomas Birker.

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