Mit H.C. Andersen nach Spanien

Mit H.C. Andersen nach Spanien

Michael Brinkschulte   01. August 2021  
Mit H.C. Andersen nach Spanien

Hörbuch

aus der Reihe
Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Rückentext

MIT HANS CHRISTIAN ANDERSEN NACH SPANIEN
 
Als sich Hans Christian Andersen 1863 zusammen mit seinem jugendlichen Freund Jonas Collin auf den Weg nach Spanien machte, war der Zenit seines Ruhmes schon erreicht. In der ganzen Welt war er als Autor der "Fairy Tales" berühmt, bei Freunden und Gastgebern allerdings eher als egozentrische Nervensäge berüchtigt. Er besucht Granada, Sevilla, Madrid und viele andere Orte. Andersen erzählt von märchenhaften Begebenheiten, aber auch in reportageartigen Berichten z.B. von einer Überschwemmungskatastrophe in Barcelona. Ihn berühren die stolzen Emotionen der Spanier, speiübel wird ihm nur beim Stierkampf.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
9,0
Aufmachung 
 
10,0
Gesamtwertung 
 
8,8

Wie ist das Hörbuch umgesetzt?
 
Mit beinahe 80 Minuten Spielzeit ist die CD gefüllt, die Andersens Reisebericht beinhaltet. Die Lesung durch Jens Wawrczeck fällt so aus, dass die Hörerschaft den Beschreibungen gespannt lauscht. Wawrczeck präsentiert durch gezielten stimmlichen Einsatz eine dynamische und mitreißende Lesung. Die einzelnen Kapitel werden musikalisch voneinander abgegrenzt.
Begleitet wird die in einem Digipack untergebrachte CD von einem 12-seitigen Booklet mit ausführlichen Hintergrundinformationen zu Andersens Leben und Werk aus der Feder von Axel Winzer. Hinzu kommen einige wenige Fotos. Eine Trackliste bzw. Kapitelaufstellung, die die Inhalte der 15 Tracks anreißt, gibt es leider nicht.
 
Informationen zum Sprecher sind unter der Inhaltsangabe auf dem Backcover abgedruckt.
 
Resümee:
 
Die Reise nach Spanien, von der Hans Christian Andersen berichtet, führt ihn an unterschiedliche Orte und lässt ihn viele Eindrücke sammeln. Diese Eindrücke werden bestens beschreiben und lassen den Hörer an den Erlebnissen teilhaben, die Andersen zum Teil beeindruckten, andererseits aber auch abzuschrecken wussten. Gerade die Erlebnisse bei Stierkampf, den Andersen sehr bildlich darlegt, lassen das blutige Treiben vor dem geistigen Auge erstehen und die Abneigung aufkommen, die sich beim Autor entwickelt, als er die Verletzungen der Pferde und die Tötung der Stiere erlebt.
 
Die Beschreibung der Bevölkerung bzw. einzelner Personen, denen Andersen begegnete, sowie die kulturellen Begebenheiten und die Naturbeschreibungen, nehmen den Hörer bis zur letzten Minute an die Hand. So vergeht die Spielzeit wie im Flug. Eine historische Reisebeschreibung, die wirkungsvoll dargeboten wird.
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