Nicht mein Ding Hot

Astrid Daniels   23. März 2022  
Nicht mein Ding

Hörbuch

Autor(en) oder Hrsg.
Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
4

Rückentext

Andrea lebt in New York, ist 39, Single und kinderlos. Und sie ist es leid, sich für ihr Leben rechtfertigen zu müssen.
Familie, Ehe, Kinder – einfach nicht ihr Ding. Während ihre beste Freundin Indigo gerade Mutter geworden ist, zieht Andrea alleine durch die Clubs, lässt sich auf eine Reihe von schrägen Dates ein und brüskiert mit ihrer unverblümten Art ein ums andere Mal ihr Umfeld.
Andreas Rückzugsort ist ihr kleines Apartment. Von dort aus kann sie das Empire State Building sehen, das sie jeden Abend zeichnet. Stück für Stück offenbart sich ihre andere Seite: ihr geplatzter Traum von einem Leben als Künstlerin, ihr Aufwachsen mit einer überforderten Mutter, ihre Unsicherheit im Job, ihre gescheiterten Beziehungsversuche. Vor allem scheut Andrea die Begegnung mit ihrem Bruder und dessen todkranker Tochter, um die sich alle Gespräche der Familie drehen – bis sie sich eines Tages aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit in die Wälder von New Hampshire aufmacht.
Treffsicher und mit funkelndem Witz porträtiert Jami Attenberg eine Heldin, die keine sein will: unbequem und charmant, kompromisslos und verletzlich zugleich.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Aufmachung 
 
--
Gesamtwertung 
 
8,0

Die Protagonistin Andrea ist 39 Jahre alt, kinderlos und Single. Sie will für diesen Lebensstil keine Rechenschaft mehr ablegen. Sie möchte sowohl beruflich, als auch privat keine Verantwortung übernehmen und zieht sich mehr und mehr zurück. 
Ihre Freundinnen gründen eine Familie und ihr Bruder widmet sich seinem todkranken Kind. Doch Andrea ist in ihrer selbstgewählten Einsamkeit zunehmend unglücklich. 

Jami Attenberg gibt dem Hörer einen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin. Sie zeigt wie sehr sich die eigene Wahrnehmung teilweise von der Wahrnehmung Außenstehender unterscheidet. Schließlich nimmt Andrea den Mut zusammen sich mit sich selber und dem Päckchen, das sie trägt, zu beschäftigen. 

Der Sprachstil ist stellenweise recht derb, die Stimmung gedrückt. Die Geschichte greift verschiedenste Themen wie beispielsweise Drogensucht und Missbrauch auf. 
Die Autorin fordert den Hörer immer wieder dazu auf über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.
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