Stop the clocks

Stop the clocks Hot

Ecke Buck   24. April 2013  
Stop the clocks

Musik

Interpret/Band
Veröffentlichungs- Datum
29. April 2013
Format
CD
Anzahl Medien
1

Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
7,0

„Stop the clocks“ ist das zweite Album eines groß angelegten Konzeptzyklus, der insgesamt vier Longplayer und 52 Stücke umfassen wird. Es geht um die vier Jahreszeiten, die für die Lebensabschnitte des Menschen stehen. Dieses Album stellt scheinbar den Frühling dar.
Nun finde ich es grundsätzlich gut, wenn man sich so weit schweifende Gedanken macht und so weit die Zukunft vor plant. Mal sehen was uns hier musikalisch erwartet.

Um die Musik zu beschreiben fällt mir in erster Linie die US-amerikanische Progressive Metal Band TOOL ein. Q-AGE haben auch einen erdigen, rockigen Sound, aber schon etwas mehr poppige Elemente. Trotzdem finde ich, dass es schon in eine ähnliche Richtung geht.
Was zudem relativ schnell auffällt und die Band von anderen Abhebt, ist der Gesang. Das meine ich aber nicht nur positiv, denn in den höheren Lagen, in denen sich der Sänger oft bewegt, klingt er sehr gepresst und angestrengt. In tieferen Lagen gefällt mir die Stimme besser. Hat zuweilen ein bißchen etwas vom LIFE OF AGONY-Sänger.

Die Songs untereinander bieten viel Abwechslung, und es gibt auch einige Melodien, die relativ schnell hängen bleiben. Die Musik lässt sich auch ganz schlecht Kategorisieren. Ganz witzig ist auch das etwas aus dem Rahmen fallende Lied „Verona“, das so rein gar nichts mit Rock oder Metal zu tun hat.

Wo bei anderen Bands jedes Instrument einfach nur Vorne ist, arbeitet man hier im Mix auch mal mit ein wenig Raum und Hall, was mir gut gefällt.

Insgesamt ist bei den Kompositionen aber noch viel Luft nach oben, und ich hoffe dass sich gesanglich in Zukunft auch noch einiges entwickeln wird.

Anspieltipps: „I live“, „Verona“

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