Malala - Ihr Recht auf Bildung

Malala - Ihr Recht auf Bildung

Michael Brinkschulte   30. Januar 2017  
Malala - Ihr Recht auf Bildung

Film-Tipp

Erscheinungsjahr
Format
Anzahl Medien
1
FSK-Freigabe
FSK 6
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Rückentext

Im Oktober 2012 wird die fünfzehnjährige Malala Opfer eines gezielten Taliban-Angriffs, den sie nur knapp überlebt. Der Überlebenskampf macht das junge Mädchen auf einen Schlag weltberühmt. Als Kinderrechtsaktivistin widersetzt sich Malala bereits mit elf Jahren den Repressialien der terrormiliz in ihrer pakistanischen Heimat und kämpft auch seit ihrer Genesung unerschütterlich weiter für das Recht aller Kinder auf Bildung und Freiheit. Doch wer ist das private Mädchen hinter der Gallionsfigur für den Frieden? Der Oscarprämierte Regisseur Davis Guggenheim (Eine unbequeme Wahrheit) begleitet die inzwischen siebzehnjährige Malala auf ihrem Weg zwischen Alltag und Aktivismus, Familie und Friedensmission.

Sensibles Porträt der bislang jüngsten Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Darsteller 
 
9,0
Soundtrack 
 
--
Aufmachung/Extras 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,5

Malala Yousafzai, die jüngste Friedensnobelpreisträgerin, deren tragische Geschichte und Einsatz als Kinderrechtsaktivistin, wird in diesem Dokumentarfilm vorgestellt. Dies geschieht in einer Mischung aus Real- und Animationsfilm.
 
Die damals fünfzehnjährige Malala wurde von den Taliban gezielt ins Visier genommen und überlebte den Angriff auf ihr Leben nur knapp. Nach ihrer Genesung setzt sich die inzwischen siebzehn Jahre alte junge Frau für den Frieden und die Bildung ein. Die Dokumentation zeigt Malala in ihrem Alltag und bei offiziellen Veranstaltungen. 
Ein aufrüttelndes Film-Dokument, das durch verschiedene Extras ergänzt wird. So u.a. Hintergründe zur Malala-Stiftung. Im beiliegenden Booklet sind zudem ergänzende Informationen nachzulesen. Auch zum Regisseur werden dort nähere Angaben gemacht. Leider fehlen in diesem Booklet Verweise dazu, dass es zu diesem Dokumentarfilm ergänzendes Begleitmaterial gibt. 
 
Hier ein Link zu diesem Begleitmaterial:
 
 
Doch bleiben auch viele Fragen offen, wenn man sich nicht zuvor intensiver mit dem Schicksal und den politischen und kulturellen Hintergründen auseinandergesetzt hat. Die FSK-Freigabe ab sechs Jahren finde ich hier nicht schlüssig, denn viele der Sachinformationen verlangen vielschichtiges Hintergrundwissen bzw. allgemeine Sachinformationen, die von Kindern in diesem Alter nicht zu erwarten sind. Natürlich ist die Einschätzung bezüglich der nicht gezeigten Gewalt bzw. animierten Sequenzen etc. nachvollziehbar, doch wirklich verständlich würde ich den Film mit ergänzendem Einsatz von Zusatzinformationen, erst für Kinder ab zwölf Jahren einschätzen.
 
Die Dokumentation liegt in drei Sprachen vor: Deutsch, Englisch und Italienisch. Zudem stehen Untertitel in insgesamt zehn Sprachen zur Verfügung. 
 
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