Haus der verlorenen Seelen

Haus der verlorenen Seelen Hot

Michael Brinkschulte   13. Dezember 2014  
Haus der verlorenen Seelen

Film-Tipp

Studio/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
Anzahl Medien
1
FSK-Freigabe
FSK 16
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Rückentext

Ein einsames Haus auf dem Lande. Für Victor Robinson, seine Frau Sheila und ihre gemeinsame Tochter Meaghan soll es zum neuen Heim werden. Die drei ahnen nicht, welcher Alptraum ihnen bevorsteht. Dabei hätten sie schon die beiden in den Rasen eingebrannten menschlichen Umrisse stutzig machen sollen. Ein seltsames Gerät, das die Familie im Haus findet, sorgt bei den Robinsons schließlich für Gänsehaut. Als sie es einschalten, ertönt das Lachen und Singen von Kindern. Es scheint zu spuken und die autistische Tochter Victors und Sheilas beginnt sich seltsam zu verhalten. Obwohl sie bis dato noch nie ein Wort gesprochen hat, beginnt sie plötzlich wie eine Besessene zu singen und zu malen. Die Stimmen aus dem Gerät scheinen offenbar eine Art Verbindung ins Jenseits zu ermöglichen. Da erfährt Victor, dass in dem Haus einst Kinder ermordet wurden. Der Mordfall, der viele Jahre zurück liegt scheint der Schlüssel zu den unheimlichen Ereignissen zu sein, die ihren Höhepunkt erst noch erreichen sollen…

Jeff Woolnoughs „Haus der verlorenen Seelen“ ist vor allem für Liebhaber der Kulthorrorstreifen „Insidious“ und „Poltergeist“ ein Genuss. Ein äußerst gruseliges Vergnügen, das abseits blutiger Effekthascherei beim Zuschauer Gänsehaut hervorruft und eine schaurig-schöne mysteriöse Atmosphäre bietet. Ind er gruseligen Geschichte um das verwunschene Haus, die geisterhaften Stimmen und einen ungeklärten Mord spielt Fassbinder-Star Barbara Sukowa grandios die Hauptrolle. Die Geschichte ist wendungsreich und bietet bis hin zum überraschenden Showdown ein Mysterium nach dem nächsten. Hochspannung garantiert!

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Darsteller 
 
9,0
Soundtrack 
 
7,0
Aufmachung/Extras 
 
5,0
Gesamtwertung 
 
7,6

Der 1998 entstandene Gruselfilm, in dem eine vierköpfige Familie (im Rückentext fehlt der Verweis auf den Sohn der Familie) in ein verlassenes Haus einzieht, dessen Geschichte sie nicht kennen und erst nach und nach erfahren, bietet gute Unterhaltung ohne große Effekte. Die Inszenierung mit Kameraeinstellungen, Musik und Geräuschen, sowie den guten Leistungen der Schauspieler, allen voran die von Laura Harding in der Rolle als autistische Tochter, baut eine Schauerstimmung auf, die den Zuschauer zu fesseln weiß.

Die DVD wird im Bildformat 18.5:1 anamorph dem Tonformat Dolby Digital 2.0 mit deutsche Tonspur geliefert. Schade, dass die Original-Tonspur nicht mit dabei ist. Bonusmaterial gibt es nicht.

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