Ein Fall für Alex Rider: Stormbreaker

Ein Fall für Alex Rider: Stormbreaker Hot

Nico Steckelberg   30. August 2011  
Ein Fall für Alex Rider: Stormbreaker

Rückentext

Alex Rider hat seinen Onkel Ian immer für einen langweiligen Banker gehalten.Tatsächlich aber war er Agent des britischen Geheimdienstes MI6, bevor er einem russischen Killer zum Opfer fiel. Nun wird Alex von Blunt, dem MI6-Chef, als Ersatz für seinen Onkel ausgewählt und erhält eine brisante Mission: Er soll herausfinden, was der undurchsichtige Millionär Darrius Sayle und seine Handlanger im Schilde führen und damit Millionen Kindern das Leben retten!

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Darsteller 
 
8,0
Soundtrack 
 
7,0
Aufmachung/Extras 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
8,2

Alex Riders Onkel ist oft auf Geschäftsreise. Als er während einer solchen Reise ums Leben kommt, wird Alex skeptisch. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Nach und nach erfährt Alex, dass sein Onkel nicht nur ein Geheimagent war, sondern dass er ihn – Alex – ohne sein Wissen in Kampftechniken und anderen im Spinonagegeschäft brauchbaren Fähigkeiten ausgebildet hat. Alex nimmt kurzerhand die Rolle seines Onkels beim MI-6 ein und wird auf den Großindustriellen Darius Sayle angesetzt, der Supercomputer an Schulen verschenkt. Was führt er im Schilde?

Die Romanverfilmung von Anthony Horowitz ist prima gelungen. Zwar kenne ich die Buchvorlage nicht, der Film hat jedoch sehr gute Stunts, ein spannendes Drehbuch und alle technischen Finessen, die ein Hollywood-Blockbuster braucht. „Alex Rider“ macht gar nicht erst den Versuch, sich vom James Bond-Genre zu distanzieren. Im Gegenteil: Rider ist Bond für Jugendliche. Es gibt den typischen Filmvorspann, Autos mit geheimen Gimmicks, Super-Schurken, geheime Stützpunkte, temporeiche Verfolgungsjagden, Kampfsporteinlagen und und und.

Sehr gut gefallen hat mir Mickey Rourke als „der Bösewicht“ des Films. Er spielt seine Rolle ganz hervorragend. Eine leicht durchgeknallte Alicia Silverstone lockert die ernste Grundstimmung auf.

Der Score von Alan Parker passt sich dem Film gut an.

Ein toller Agententhriller für Jugendliche!

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