Das Geheimnis der 7 Zifferblätter

Das Geheimnis der 7 Zifferblätter Hot

Michael Brinkschulte   27. Februar 2015  
Das Geheimnis der 7 Zifferblätter

Film-Tipp

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2
FSK-Freigabe
FSK 12
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Rückentext

Welches Geheimnis steckt hinter den sieben Zifferblättern? Lady Eileen, genannt Bundle, versucht auf diese Frage, eine Antwort zu finden. Alles beginnt harmlos: Einige junge Leute verbringen ein schönes Sommerwochenende auf dem Landsitz von Lord und Lady Coote. Einer der Gäste ist Gerry Wade, ein notorischer Langschläfer, dem seine Kameraden einen Streich spielen wollen: Man platziert acht Wecker in seinem Schlafzimmer. Doch Gerry erwacht am nächsten tag trotz des ohrenbetäubenden Lärms der Uhren nicht mehr. Er starb offenbar an einer Überdosis Schlafmittel. Lady Eileen findet im Zimmer einen Brief Gerrys, in dem dieser seine Schwester bittet, die Sache mit den sieben Zifferblättern zu vergessen. Eileen beschließt nun, Scotland Yard darüber zu informieren. Doch auf dem Weg zu Superintendent Battle wird sie von einem jungen Mann aufgehalten, der im Begriff ist, zu sterben. Seine letzten Worte sind „Die sieben Zifferblätter“. Eileens Nachforschungen führen in einen dubiosen Londoner Club …

Nach ‚Warum haben sie nicht Evans gefragt?‘ war dieser packende Krimi-Zweiteiler eine weitere erfolgreiche, stilechte Umsetzung eines bekannten Kriminalromans der „Queen of Crime“ Agatha Christie, die über den Stoff selbst meinte: „Das Geheimnis der sieben Zifferblätter ist einer jener Romane, die ich zu meinen mit leichter Hand geschriebenen Thrillern rechne!“. Damals kostete der Film stattliche zwei Millionen Mark, was man nicht nur an der Besetzung (darunter Sir John Gielgud), sondern auch an der opulenten Ausstattung. Die Nachlassverwalter der Autorin hatten nämlich die Bedingung gestellt, Atmosphäre und Handlung getreu wiederzugeben. Das ist den Machern wunderbar gelungen. Eine spannende Mörderjagd!

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Darsteller 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung/Extras 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Mit einer Filmcrew, die zum Teil schon am Vorgänger ‚Warum haben sie nicht Evans gefragt?‘ beteiligt waren, setzte Regisseur Tony Wharmby diese Literaturverfilmung um. Die 1980 entstandene TV-Produktion beginnt mit dem humorvollen Ansinnen der Wochenendgesellschaft junger Menschen, die ihren zu lang schlafenden Freund aufscheuchen wollen. Doch statt einen Spaßes kippt die Situation in Schrecken und Verwirrung, als der Freund tot im Bett aufgefunden wird. Er bleibt nicht der einzige Tote und so bleibt es nicht aus, dass Ermittlungen beginnen. Diese kommen auch aus dem Kreis der Freunde selbst, die das Vorkommen nicht verstehen können.
Durch die Doppeldeutigkeit der Zifferblätter, denen einerseits die Funktion an den Weckern zugesprochen wird, die andererseits aber auch eine gänzlich andere Bedeutung haben, setzt schon Autorin Agatha Christie deutliche Akzente. Diese greift die Verfilmung bestens auf, wodurch für Christie Fans gute Unterhaltung geschaffen wird.
Leider bleibt auch bei dieser DVD-Veröffentlichung die Blidqualität eher schwankend, mal klar und mal mit deutlichen Schwächen behaftet. Dem Unterhaltungswert tut dies allerdings keinen Abbruch.

Das begleitende Booklet beinhaltet einen umfangreichen Informationstext, Fotos, eine Rollen-/Schauspieler-/Sprecherliste, sowie Literaturhinweise.

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