Providence 1 Hot

Michael Brinkschulte   10. April 2016  
Providence 1

Comic-Tipp

Genre
Autor(en) / Hrsg.
Zeichnungen / Paintings
Anzahl Seiten
144
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Rückentext

Alan Moore auf den Spuren von H.P. Lovecraft
 
Superstar Alan Moore ist der profilierteste Comic-Autor aller Zeiten. Nun widmet sich der Meister intensiver denn je dem Horror-Genre und dem einflussreichen Schaffen des amerikanischen Schriftstellers H.P. Lovecraft. Moore zerlegt dessen legendären Mythos und macht daraus eine ganz eigene, ungemein clevere Geschichte, die schon jetzt als WATCHMEN des Horrors gefeiert wird. Alles beginnt in diesem ersten Band mit dem Reporter Robert Black, der im Jahre 1919 ein sehr persönliches Geheimnis verbergen muss. In Lovecrafts Geburtsort Providence, der Hauptstadt von Rhode Island, findet Black jedoch heraus, dass es jenseits des typischen Alltags in Neuengland eine Welt in den Schatten gibt, in der noch weit größere Geheimnisse existieren …
 
Intelligenter Comic-Horror für alle Fans von From Hell und natürlich H.P. Lovecraft! Enthält die US-Ausgaben Providence 1-4, geschrieben von Alan Moore und gezeichnet von Jacen Burrows, dem illustren Kreativteam hinter Necronomicon.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
7,0
Zeichnungen 
 
9,0
Kolorierung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
7,8

Dieses Buch beinhaltet die vier ersten Bände der Providence-Reihe von Alan Moore, die im Grunde kein reines Comic-Buch darstellt. Im Buch ist hinter dem Klappendeckel die Stadtkarte von Providence abgedruckt. Darauf folgt, nach einem Vorwort von Christian Endres mit dem Titel ‚Schatten über Neuengland‘ der erste Band der den Einstieg in die Geschichte rund um den Reporter Robert Black darstellt. Die Handlung setzt sich zusammen aus chronologisch Erzähltem, sowie Traumsequenzen, die durch Farbgebung und veränderte Darstellung abgegrenzt werden. Am Ende steht, und hier wird der üblich Comic Stil durchbrochen, ein mehrseitiger Text. Dies wiederholt sich auch in den weiteren Folgen, die in diesem Band zusammengezogen wurden.
Den Abschluss des Bandes selbst bilden eine Covergalerie, sowie ein Text von Antonio Solinas mit dem Titel ‚Der Weg nach Providence‘ und je eine Vita von Autor und Zeichner.
 
Inhaltlich schwer zu umschreiben, bietet das Buch eine tiefgründige, wenn auch eher schleppende Einführung in die Handlung, die im folgenden Band ‚Providence 2‘ demnächst seine Fortsetzung findet. Unterschwellige Gruselstimmung, Querbezüge zu Lovecrafts Charakteren sowie in der Zeit der Handlung angesiedelte gesellschaftliche Tabus werden miteinander verquickt.
 
Ansprechend gezeichnet, mit der Notwendigkeit der Fortsetzung, um alle Zusammenhänge nach und nach erfassen zu können.
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