Tisch und Bett - Gedichte

Tisch und Bett - Gedichte Hot

Michael Brinkschulte   21. April 2020  
Tisch und Bett - Gedichte

Buch-Tipp

Autor(en)
Anzahl Seiten
256
Verlag
Erscheinungsjahr
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Rückentext

Behalten wir uns im Auge,
dass die Welt was tauge,
dass aus der schönen, alten Erde
womöglich einmal eine werde.
 
Wiglaf Drostes Gedichte aus den letzten Jahren, die das Leben feiern und die Liebe, das Essen und das Trinken, von der Freude am Garten und am Fußball erzählen und von den politischen Zumutungen: poetisch und polemisch, frech und fein.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
9,0
Atmosphäre 
 
8,0
Aufmachung 
 
10,0
Gesamtwertung 
 
9,0

Dieses Buch sammelt die auf rund 250 Seiten thematisch äußerst unterschiedliche Gedichte des am 15. Mai 2019 verstorbenen Künstlers Wiglaf Droste. Der Gedichtband, der in elf nicht speziell betitelte Kapitel unterteilt ist, wird abgeschlossen durch einen Kommentar zum Gedichtband und einem Blick auf die Vita des Autors.
 
Einige der Texte hat Droste als Lied angelegt, bei „Ostwestfalen“ ist sogar die zu Grunde liegende Melodie von Tom Petty angegeben. Ob die ‚Autobahnraststätte‘, ‚Religion und Wahn‘ oder der auf den BVB bezogene ‚Traum in Schwarz-Gelb‘, Wiglaf Droste widmete sich der ganzen Bandbreite des Lebens, was in diesem Buch und den darin befindlichen Gedichten deutlich wird.

Mal wohlwollend humorvoll wie in „Winterliebeslied“, mal kritisch und anklagend wie in „Gesundheitssystem“, dann wieder mit einem Blick auf Weggefährten oder Inspiration wie in „‚Begrabt mein Hirn an der Biegung des Flusses‘ zur Erinnerung an Harry Rowohlt“ oder „‘Lob der guten Buben‘ 150 Jahre Max und Moritz. Ein Dank an Wilhelm Busch“, dieser Band beinhaltet für viele Lebenslagen und Situationen passende Texte.

Eine letzte tiefgründige Sammlung, die den Schreibstil des Autors hervorragend zur Geltung bringt. 
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