My Bloody Roots - From Sepultura to Soulfly and beyond

My Bloody Roots - From Sepultura to Soulfly and beyond Hot

Markus Skroch   12. November 2015  
My Bloody Roots - From Sepultura to Soulfly and beyond

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Anzahl Seiten
255
Erscheinungsjahr
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Rückentext

My Bloody Roots is the brutally honest story of life in two of the world's best-known heavy metal bands, Sepultura and Soulfly, by one of the global metal scene's most respected musicians. Much, much more than just another tale of rock'n'roll debauchery, it's a story of heartbreak and loss-and, ultimately, triumph. In it, Cavalera offers an unflinching account of life growing up in hardship in Brazil-a country not previously known for heavy metal-and the multi-million-selling success, against all odds, of the band he founded with his brother, Iggor: Sepultura. Then, for the first time, he reveals the full story behind his split with the band-after which he did not speak to his brother for years-and the formation of his Soulfly, one of the most critically and commercially successful metal bands of the past two decades. He also goes into unflinching detail on the devastating impact of the deaths of his father, stepson, and grandson; his struggles with drugs and alcohol; and his eventual reunion with Iggor in The Cavalera Conspiracy. Max Cavalera's has a unique and extraordinary story to tell, and My Bloody Roots is an autobiography like no other. This is essential reading for all fans of metal.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
7,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,3

Max Cavalera, Sänger und Gitarrist der Band Sepultura aus Brasilien, entschied sich seine Autobiografie zu schreiben und die Welt an seinem Leben teilhaben zu lassen.

Die Geschichte von Sepultura ist außergewöhnlich. Sie waren die erste Metalband aus Brasilien, die Weltruhm erlangt hat. Auch danach gab es aus Brasilien keine andere Band mit vergleichbarem Erfolg.

Doch Erfolg kommt nicht ohne Mühe. Wenn man Max' Ausführungen liest freut man sich irgendwie darüber, wie behütet doch die eigene Kindheit war. In seinem Leben ist jedenfalls ziemlich viel passiert. Über allem schwebt immer der Tod des Vaters als Max noch ein Kind war.

Zum Glück hat er irgendwann die Musik als Ventil für sich entdeckt, sonst wäre alles bestimmt noch schlimmer gelaufen.

Man erfährt vieles über die Bandgründung, die Bandmitglieder und die entstehen der Alben von Sepultura und Soulfly. Und auch über Produzenten wie Andy Wallace.

Eine Sache die sofort klar wird ist, dass Max Cavalera niemad ist, der halbe Sachen macht.
Wenn andere Bier trinken, trinkt er Vodka. Wo andere Kiffen greift er zu Koks. Er spielt Metal nicht nur, er lebt Metal. Wahrscheinlich ist er einer der wenigen Rebellen, die es noch im Musikbusiness gibt.

Das Buch ist rauh geschrieben, chronologisch aufgebaut und geht von der Kindheit bis zum letzten Jahr. Obwohl es Kapitel gibt, ist die Erzählweise oft „von Hölzken auf Stöckchen“, so dass man nicht gezielt etwas zu einem Thema lesen kann.

Tragischer Höhepunkt der Autobiographie ist der Drogenentzug und der „Neustart“ in 2007.
Man ist irgendwie froh, dass Max das überlebt hat, und jetzt seit langem clean ist. Er will bis ins hohe Alter weiter harte Musik machen und keinen Gang runter schalten. Jetzt aber ohne Schmerztabletten und Alkohol.

Im Buch kommen auch immer wieder Zitate von Familienmitglieder oder anderen Musiker, was die Sache etwas auflockert.

Fazit: Kein Anwärter auf den Literatur Nobelpreis, aber wer so viel erlebt hat darf auch eine Autobiographie veröffentlichen.

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