Bergkristall - Der Heilige Abend

Bergkristall - Der Heilige Abend Hot

Michael Brinkschulte   31. Oktober 2021  
Bergkristall - Der Heilige Abend

Buch-Tipp

Anzahl Seiten
32
Verlag
Erscheinungsjahr

Rückentext

Anmerkung der Hörspiegel-Redaktion: Die unten im Rückentext auftauchenden Tippfehler sind im Rückentext so enthalten!
 
Die Geschwister Sanna und Konrad geraten in einen Schneesturm, als sie auf dem RückWweg zu von den Großeltern sind, um denen sie Weihnachtsgaben zu bringenbrachten. Sie müssen über den Pass, der ihre Heimatdorf vom Nachbarort trennt, in dem ihre Mutter aufwuchs. Doch sie, die Millsdorferin, und ihre Kinder wurden nie vollkommen von den Einwohnern ihrer neuen Heimat akzeptiert.
Erst die gemeinsame Suche nach den vermissten Kindern im Hochgebirge ändert dies und erzählt davon, wie Empathie und Nächstenliebe über die Skepsis und Fremdenfeindlichkeit siegen.
 
 
Die berühmte Erzählung „Bergkristall“ von Adalbert Stifter gehört zu den Klassikern der Weihnachtsgeschichten und ist nun schon mehr als 176 Jahre alt, doch aktuell wie nie zuvor.
 
Diese Neufassung hat Anita Sansone Cotti gekürzt und in traditioneller Weise erzählt: für Kinder jeden Alters und dir ihre Freundin Maja Dusikova, die diese Geschichte schon als kleines Mädchen liebte und seit jeher wünschte, sie eines Tages selbst als Bilderbuch zu malen.
Dieses Buch haltet Ihr nun in den Händen. Wir alle lieben diese Geschichte und hoffen, dass sie auch Euch weitere hundert Jahre gefallen wird. Frohe und friedvolle Weihnachten wünscht Euch Bohem.
 

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Die stimmungsvollen Illustrationen dieses Buches lassen die Geschichte in Teilen auch ohne Text lebendig werden. Der Text vertieft die bildliche Handlung noch jedoch noch und weiter das Geschehen aus.
 
Die Kinder der Frau des Schusters gehen am Tag des Heiligen Abend über den Berg, um den Großeltern Weihnachtsgrüße zu bringen.  Auf dem Rückweg ändert sich das Wetter und im Schneefall verlieren die Kinder den Weg. Die Nacht verbringen sie auf dem Berg, doch am Morgen, kommen Menschen aus dem Dorf mit einer Fahne voran auf den Berg, um die Kinder zu retten.
 
Das Buch erzählt die Geschichte Adalbert Stifters in einer stark zusammen gestrichenen, aber dadurch für Kinder besser verständlichen Fassung. Die im Rückentext angeführte Auflösung der Situation „… erzählt davon, wie Empathie und Nächstenliebe über Skepsis und Fremdenfeindlichkeit siegen.“ findet im Buch nur eine ganz dezente Erwähnung. So heißt es „ … Sie werden jetzt nicht mehr als Auswärtige, sondern als Einheimische betrachtet, die man gemeinsam vom Berg geholt hat …“ 
 
Ein schön illustriertes Buch, das stimmungsvoll die Geschichte Stifters aufgreift.
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