Surfen, chatten, posten, bloggen - sicher unterwegs im Internet

Surfen, chatten, posten, bloggen - sicher unterwegs im Internet Hot

Michael Brinkschulte   21. September 2014  
Surfen, chatten, posten, bloggen - sicher unterwegs im Internet

Buch-Tipp

Anzahl Seiten
64
Verlag
Erscheinungsjahr

Rückentext

Alles, was man über das Internet wissen muss
Für Schüler, Eltern und Lehrer.

Sicher unterwegs im Internet

Facebook, Twitter, Blogs, Chats, Internetforen, Plattformen, Onlineshops – gar nicht so leicht, im Datendschungel den Überblick zu behalten.

Was ist ein soziales Netzwerk?
Wie bin ich im Netz sicher?
Was passiert mit meinen Fotos und Daten?

Die Journalistin Andrea Schwendemann stellt mit leicht verständlichen Texten die zentralen Themen des WWW vor, gibt wichtige Tipps und sensibilisiert anhand von kuriosen Geschichten für die Gefahren im Netz.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
5,0
Atmosphäre 
 
5,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
5,7

‚Alles, was man über das Internet wissen muss‘, so steht es ganz oben im Rückentext. Große Worte, betrachtet man das dünne Büchlein mit gerade einmal knapp über 60 Seiten.

Die Autorin setzt sich mit den ebenfalls im Rückentext schon erwähnten Aspekten der sozialen Netzwerke auseinander, die erwähnten Online-Shops finden nur bei der Warnung vor Fake-Shops Erwähnung.
Verständlich geschrieben und mit einer Reihe von schrägen Beispielen gespickt, wird sowohl vor dem übermäßigen Internetkonsum gewarnt, als auch eine rudimentäre Aufklärung über Facebook und Co vorgenommen.
In wieweit Kinder nach dem Konsum dieses Büchleins tatsächlich ‚Sicher unterwegs im Internet‘ ihr Surfen angehen können, darf klar in Frage gestellt werden. So finden sich unterschwellig auch Tipps, um trotz der fehlenden Altersgrenze Mitglied bei Facebook zu werden, so heißt es doch tatsächlich: ‚Jeder zweite 6- bis 13-jährige ist Mitglied in einer Community, etwa bei Facebook. (Du denkst jetzt vielleicht, dass das gar nicht sein kann, da man ja erst mit 13 Jahren bei Facebook Mitglied werden kann. Stimmt, aber viele melden sich unter falschem Namen oder Geburtsdatum an.)‘ Ein guter Tipp für alle, die bisher noch nicht auf die Idee gekommen sind, sich nicht als sie selbst anzumelden.

Und mit dies ist nur eine Stelle, die mich bei diesem Buch kritisch stimmen. Es fehlen Warnungen vor illegalen Handlungen, die Kinder und Jugendliche oftmals aus Unwissenheit begehen. So das Nutzen rechtsgeschützter Fotos zur Gestaltung der eigenen Seite oder das Herunterladen von Musik, die dann in den Netzwerken illegal genutzt wird.

Zwar sind auch Hilfsangebote bei Internetsucht, Cybermobbing etc. verzeichnet, das direkte Übertragen des eigenen Adressbuches auf WhatsApp als negativ benannt, aber die große Versprechung nach dem Konsum dieses Buches ‚alles, was man über das Internet wissen muss‘ tatsächlich zu wissen, wird nicht erfüllt.

Ein nett gestaltetes Büchlein mit einigen interessanten Inhalten, Informationen zur Entwicklung des Internet und der Computer, ansonsten jedoch eher oberflächlich aufgebaut.

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