The Cry of Gaia

The Cry of Gaia Hot

Ecke Buck   03. August 2018  
The Cry of Gaia

Musik

Interpret/Band
Unter-Genre
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
7,0

Ach ja, was soll man davon halten, wenn eine Band es für nötig hält sage und schreibe elf Bewertungen von weltweit verteilten Musikmagazinen auf die Rückseite ihres Albums zu drucken. Selbstbeweihräucherung der Extraklasse wird da betrieben.
Doch zur Musik selbst: Die im orchestralen Metal beheimatete Formation, die aus Frankreich stammt, hat einen Frontmann, der mit ansprechend breit aufgestellter Stimme agiert, hinzu kommen Gitarren, Bass, Drums und ein immer wieder eingestreuter Chorus, dessen Ursprung nicht nachvollziehbar ist. Auch die Keyboard-Sequenzen sind nicht zuzuordnen, wenngleich gut ins Konzept eingebunden. Denn es werden im Booklet nur drei Musiker mit Gitarre, Bass und Schlagzeug sowie der Sänger angegeben. Komponiert wurde das gitarrenfokussierte Werk bis auf einen Song vom Gitarristen mit dem Künstlernamen Inophis. Die Ausnahme bildet ‚The Show must go on‘ von Queen, das hier als mit Gitarrengewitter gebotene Version geboten wird.
 
Die sonstigen Songs erweisen sich als ganz nett, mal bezogen auf die Gitarren  akustisch und elektronisch angelegt wie „Amber“, dann wieder mit knalligen reinen E-Gitarren. Mal balladesk und dann wieder volles Tempo. Ganz netter Symphonic Metal, der mich nur bedingt zu überzeugen weiß.
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