Timeless

Michael Brinkschulte   02. Juli 2019  
Timeless

Musik

Veröffentlichungs- Datum
05. Juli 2019
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
7,0

Nach einem kurzen 27-sekündigem Intro startet dieses Album mit weiteren 14 Tracks im Stil der 50er und 60er durch, die, wie der Titel erahnen lässt, nach Einschätzung der Band zeitlose Klassiker darstellen. Menschen, die sich an Standardtänzen erfreuen finden mit „Blaue Nacht in Mexico“ einen netten Cha-Cha-Cha an zweiter Stelle des Albums. Dieses Stück stellt das erste Coverstück dar, dem sich die Formation um Bandleader Thomas Walter Maria angenommen hat. Weitere Standard-Stücke folgen, sodass das Album für Tanzbegeisterte auf jeden Fall eine Empfehlung ist. Neben der Neuinterpretation einer Vielzahl von bereits existenten Songs im jazzigen Gewand, sind insgesamt vier Stücke aus eigener Feder mit an Bord. 
Das Quintett bestehend aus dem Bandleader mit Gesang und an Saxophonen, Flöten, Klarinetten, Ludwig Buschendorf am Schlagzeug, Mohi Buschendorf am Bass, Simon Harrer an der Posaune und Marius Moritz am Klavier, bietet auf ihrem zweiten Album eine ansprechende Sammlung von Songs, die zum Teil einen überaus großen Bekanntheitsgrad haben. So zum Beispiel „Goldfinger“ aus dem gleichnamigen Bond-Film. 
 
Sprachlich ist Thomas Walter Maria breit gefächert unterwegs und versucht sich neben englischer und deutscher Sprache auch an anderssprachigen Texten, die jedoch irgendwie nicht wirklich griffig rüber zu kommen wissen. Denn dazu ist die Stimme des Sängers irgendwie nicht rau genug, Songs wie „Cucurrucucu Paloma“ kommen stimmlich nicht wirklich rüber. Zu anderen Songs passt die sanfte Stimme dann wieder deutlich besser. 
 
Abgeschlossen wird das Album durch den bekannten Song „La Paloma“, der nicht zuletzt durch Hans Albers und den Film „Große Freiheit Nr. 7“ bekannt geworden ist. 
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