The Journey So Far - The Best of

The Journey So Far - The Best of Hot

Nico Steckelberg   02. März 2014  
The Journey So Far - The Best of

Musik

Interpret/Band
Veröffentlichungs- Datum
07. März 2014
Format
CD
Anzahl Medien
2

Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
9,0

Loreena McKennitt, diese Frau ist ein Phänomen. Ihre Musik hat die Fähigkeit, Menschen aus unterschiedlichster ethnischer Herkunft zu begeistern. So kann es Ihnen beispielsweise passieren (wie dem Rezensenten vor Jahren geschehen), dass Ihr türkische Reiseleiter in einer der entlegensten Ortschaften Kapadokiens eine Kassette mit Loreena McKennitts Musik über das Bord-Radio des Reisebusses abspielt. Ist das eine universelle Art von Musik? Wer weiß. Die Mischung aus Folklore, gesungenen Geschichten, Weltmusik und NewAge hat einfach etwas Magisches.

Wer die Musik von Loreena McKennitt bisher noch nicht oder nur auszugsweise kennen gelernt hat, für den ist die im März erscheinende Best-of-CD genau das richtige. „The Journey so far“ heißt der Titel des Albums und lässt hoffen, dass noch viele weitere musikalische Werke folgen. Auf der Best of sind Titel von den verschiedenen Studioalben vertreten:

The Mystic's Dream (Album Edit) („The Mask And Mirror“)
Bonny Portmore („The Visit“)
The Bonny Swans (Album Edit) („The Mask And Mirror“)
The Mummers' Dance (Single Remix) („The Book Of Secrets“)
Down By The Sally Gardens („The Wind That Shakes The Barley“)
Stolen Child („Elemental“)
The Lady Of Shalott (Album Edit) („The Visit“)
Marco Polo („The Book Of Secrets“)
Penelope's Song („An Ancient Muse“)
Huron 'Beltane' Fire Dance („Parallel Dreams“)
The Old Ways („The Visit“)
Dante's Prayer („The Book Of Secrets“)

Natürlich ist es schade, dass die Songs teilweise gekürzt sind. Ich persönlich finde den Remix von „The Mummer’s Dance“ nicht so gelungen wie das Originial-Stück. Aber irgendwas gibt es ja selbst bei der schönsten Musik zu meckern.

Auf der Deluxe-Version des Albums ist noch eine zweite CD enthalten, auf der Highlights der 2012er „A Midsummernight’s Tour“ (siehe auch unser Hörspiegel-Live-Bericht). Sehr positiv fällt dabei auf, dass andere Songs ausgewählt wurden als diejenigen, die sich auf CD1 befinden. Dadurch ergibt sich ein umfassender Überblick über die vielen schönen Kompositionen der Kanadierin.

Vermutlich werden Loreena-Fans eher nicht so viel Neues für sich entdecken können. Wer aber noch auf dem Weg ist, ein Fan zu werden (und das passiert schnell) findet mit „The Journey so far“ einen guten Einstieg.

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