Post-traumatic stress disorder

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Michael Brinkschulte   19. April 2017  
Post-traumatic stress disorder

Musik

Interpret/Band
Veröffentlichungs- Datum
14. April 2017
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Hörspiegel-Meinung

Gesamtwertung 
 
8,0

Elektronische Einstiegsklänge bringen schon die tanzbaren Rhythmen zur Geltung, die das Album in breiter Front zu bieten hat. Doch zur Elektronik des Synthies gesellen sich Gitarren und eine markante Stimme (mal gesanglich mal als Shouter aktiv), die das Ganze zu einem gelungenen Gesamtsound verschmelzen lassen. Und gerade die unerwarteten Tempowechsel und Beatkanonaden sorgen hier zusätzlich für Furore. So geht das musikalische Spektrum auch schon mal in Richtung Industrial.
Zwölf Songs hat das Album der Formation zu bieten, die sich schon als Support von Bands wie Combichrist hervorgetan hat. Diese Stücke füllen 45 Minuten und sind in Gänze so angelegt, dass ein Song in den anderen greift und sich so eine Einheit bildet.
Tanzbar, zuweilen aggressiv, abwechslungsreich und somit gutes Clubfutter. Das abschließende Stück ‚loop‘ setzt mit einem rein elektronischen Soundgewand mit eher nachdenklich melancholischen Charakter einen kontrastierenden Schlusspunkt.
 
Von dieser Formation wird man in den kommenden Jahren sicherlich noch einiges hören.

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