Der dritte Keller Hot

Michael Brinkschulte   21. März 2014  
Der dritte Keller

Hörspiel

Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
Altersempfehlung

Rückentext

Es spukt im Hause Konrad von Gölzenstocks: Ein aufgebahrter Totenkopf beginnt vor Eiter zu treifen, mysteriöse Klopfgeräusche dringen durch das Gemäuer…
Auf Bitte des Hausherren reist sein Freund Karsten an, um mit ihm zusammen den Hintergründen der seltsamen Vorkommnisse in einem Experiment auf den Grund zu gehen.
Der Schlüssel dazu scheint in den Kellergewölben unter dem eigentlichen Keller zu liegen. Und in diesen wird Petrich Boll die Nacht verbringen. Nicht nur für ihn wird es eine Nacht des Grauens…

Ein spannungsgeladenes Hörspiel nach einer Kurzgeschichte von Karsten Breitung mit einem grandiosen Soundtrack von Michael Donner, das Fans kultiger 80er-Jahre- und moderner Hörspiele gleichermaßen begeistern wird!

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
8,0

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Die in einem Digipack untergebrachte auf 500 Stück limitierte CD bietet ein Hörspiel, das auf die Stimmen von fünf Sprechern zurückgreift.
Die Sprecher setzen ihre Rollen ansprechend um. Die Ergänzung um musikalische und soundtechnische Einspielungen fällt so aus, dass die Dramatik und Düsternis der Geschichte unterstützt werden.
Die graphische Gestaltung des Digipacks für die Jens Benecke und Lars Dreyer verantwortlich zeichnen, passt zwar nicht deckungsgleich zur Story, greift aber Stimmung des Hörspiels auf. Unter dem Tray findet der Hörer die Kapitel-/Trackliste.

Am Ende des Hörspiels findet sich ein abschließender Track mit einer Aufzählung der Sprecher, sowie Outtakes!

Resümee/Abschlussbewertung:

Das Hörspiel, das auf der Kurzgeschichte ‚Und Eiter trieft vom Totenkopf‘ aus der Feder von Karsten Breitung aufbaut, bietet eine düstere Handlung, zwischen Grusel und Mystery.

Nachdem Karsten bei seinem Freund Konrad angekommen ist, setzt dieser ihn über die Geschehnisse ins Bild. Vorher muss er jedoch erst einmal nüchtern werden, denn bei Karstens eintreffen findet dieser seinen Freund und den zur Durchführung des Experimentes angereisten Petrich Boll betrunken vor.
Am kommenden Tag beginnt die Phase des Experimentes, bei dem Petrich seine Gefühle beim Aufenthalt im tiefen Keller beschreiben soll, während die anderen ihn per Videoüberwachung verfolgen.

Die Stimmung dieses Hörspiels wird durch die solide Sprecherleistung ebenso erzeugt, wie durch die passende Musik, die schon im Rückentext mit Hörspielen aus den 80er Jahren verglichen wird. Dieser Zusammenhand passt gut, bekommt der Hörer doch einen auf das Wesentliche reduzierten Soundtrack zu hören, der gezielt die Handlung unterstützt und dabei eine gewisse Retro-Atmosphäre aufkommen lässt.

Dieses Hörspiel erweist sich als gute und vor allem spannende Produktion, der es gelingt den Hörer zu fesseln.

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