Was sich liebt, das killt sich

Was sich liebt, das killt sich Hot

Michael Brinkschulte   04. Mai 2014  
Was sich liebt, das killt sich

Hörspiel

Serienname
Folge Nr.
13
Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Rückentext

Das ist bitter. Die Duisburger Millionärsgattin Greta Welz heuert einen Profikiller an, um ihren Mann loszuwerden. Doch ihr Plan geht nicht auf und die Situation wird brenzlig. Um jetzt nicht selbst auf die Abschussliste zu geraten, beschließt sie kurzerhand mit ihrem Lover Maurice, den Killer aus dem Weg zu räumen.
Allerdings gestaltet sich das nicht ganz einfach – denn der perfekte Mord erfordert weitaus mehr Geschick, als zunächst angenommen.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
7,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,6

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Die Sprecherliste dieser Folge umfasst 21 Stimmen. Allen voran stehen Alexandra von Schwerin als Greta Welz und Helmut Krauss als der ermittelnde Hauptkommissar. Letzterer zeigt sich in absoluter Höchstform mit leichten Columbo-Zügen.
Abgerundet wird die von den Sprechern aufgebaute Atmosphäre durch passenden Sound. Am Ende der Folge steht wie üblich ein Musikstück, diesmal der Song ‚paradise falls‘ von ZyniC.
Begleitet wird das Hörspiel von einem Booklet, dessen Cover diesmal eher schlicht gehalten ist, aber zum Inhalt passt. Im Booklet sind die Sprecherliste, sowie Verweise auf weitere Veröffentlichungen zu finden.
Die Trackliste ist unter dem Tray abgedruckt.


Resümee/Abschlussbewertung:

Wenn man einen Mord begehen möchte, muss man sich schon sehr geschickt anstellen, um nicht erwischt zu werden. Oder, und so geht es der Protagonistin dieses Falles aus der Feder von Markus Topf, es folgen immer weitere Folgetaten, um die erste Tat zu vertuschen.
Die Story um die Gattin, die ihres Mannes überdrüssig ist, erscheint auf den ersten Blick banal und schon oft gehört. Doch mit der Zeit wird aus dieser simplen Kriminalgeschichte ein humorvolles Paradestück, bei dem am Ende wieder einmal alles anders aus geht, als erwartet.

Mit dieser Folge beweist das Team von Contendo Media, dass Krimikost nicht nur blutig, sondern auch schwarzhumorig sein kann. Ein gelungenes Hörspiel, bei dem vor allem Helmut Krauss den sprichwörtlichen Vogel abschießt.

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