Schwarze Sonne Hot

Nico Steckelberg   02. Februar 2012  
Schwarze Sonne

Rückentext

Bei einem Malkurs lernt Bob den sympathischen und begabten Denzel Hopkins kennen. Der Mann wird plötzlich beschuldigt, ein wertvolles Gemälde gestohlen zu haben. Denzel beteuert, das Bild noch nie gesehen zu haben und unschuldig zu sein. Wie konnte er dann bereits in der Vergangenheit immer wieder ein zentrales Motiv aus diesem Bild malen – die schwarze Sonne? Die drei ??? müssen ihren gesamten detektivischen Spürsinn aufbieten, um diesen Fall zu lösen.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
6,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
9,0
Soundtrack 
 
7,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,2

Bob lernt Denzel in einem Malkurs kennen. Denzel ist ein großer Farbiger, der mit Leidenschaft das Motiv der „Schwarzen Sonne“ malt – schon seit seiner Kindheit. Dann wird er verhaftet und des Diebstahls angeklagt. Die drei ??? ermitteln und stoßen auf einige unbekannte Gemälde eines bekannten Malers. Auch er hat die Schwarze Sonne gemalt. Aber wie konnte Denzel das Motiv dieses unbekannten Bildes kennen?

Die Story kommt nur langsam in Fahrt. Wirkliche Begeisterung kam bei mir erst ab der zweiten Hälfte auf, die jedoch dadurch gebremst wurde, dass die Geschichte vergleichsweise leicht durchschaubar gestrickt ist. Für Kinder und Jugendliche sicherlich eine ganz spannende Sache, wer auf Überraschungen setzt, wird eher enttäuscht sein.

Die Sprecher sind gut. Neben dem Stamm-Ensemble hören wir Tilo Schmitz („Hellboy“) als Denzel. Aber auch die anderen Nebenrollen wie Wolf Frass, Regina Lemnitz oder Martin May können sich hören lassen. Die Teilnehmer des Malkurses hingegen fand ich am Anfang recht unstrukturiert und amateurhaft durcheinanderredend. Als weitere bekannte Namen tauchen in kleineren Rollen z. B. Jürgen Thormann und Monty Arnold auf.

Der Soundtrack ist eher unauffällig (wenngleich auch wieder ein paar bekannte ältere Stücke zu hören sind), die Geräusche überraschend lasch. Es gibt eine Szene mit durchgeschnittenen Bremsschläuchen, bei der einfach von den Sounds und der Musik her wenig Action aufkommen will. Da wäre viel mehr drin gewesen.

Auf mich wirkt „Schwarze Sonne“ ein Stückchen uninspiriert und in Schnelle zusammengestellt. Nicht schlecht, aber auch weit weg von der hohen Qualität der vorhergehenden (Jubiläums-)Folge.

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