Rückkehr aus dem Totenland

Rückkehr aus dem Totenland Neu

Nico Steckelberg   14. April 2019  
Rückkehr aus dem Totenland

Hörspiel

Serienname
Folge Nr.
41
Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
  • CD
  • Download
  • Streaming
Anzahl Medien
1
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Rückentext

Summer Dawn ist außer sich vor Angst: ihr Großvater ist von den Toten auferstanden. Sein seelenloser Körper lenkt einen vor vielen Jahren verunglückten Schulbus durch die nächtlichen Straßen von Point Whitmark. Zunächst glauben Jay, Tom und Derek nicht an eine widernatürliche Erscheinung - doch bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf immer schrecklichere Details aus der Vergangenheit des Küstenortes. In den finsteren Abwasserschächten tief unter der Stadt erwartet die Jungreporter schließlich ein unfassbares Geheimnis. Der Abstieg dorthin führt sie direkt in ihr gefährlichstes Abenteuer. 

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
10,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
9,2

Ich erinnere mich noch, im Jahr 2001 die ersten Point Whitmark-Folgen im Laden entdeckt zu haben. Damals noch auf MC. Die Qualität der Hörspiele und deren dichte Atmosphäre haben es mir direkt angetan. Im Laufe der Jahre hat die Reihe immer wieder Veränderungen durchlebt. Nicht inhaltlich, eher im „Drumherum“. Co-Autorenwechsel, Vertriebswechsel, und immer wieder längere Pausen. Das schöne an der Serie ist jedoch, dass sie einfach nicht „tot zu kriegen“ ist, wie sich 2019, 5 Jahre nach Veröffentlichung der vorherigen Folge, wieder zeigt.

Mit der neuen Episode 41, die bei Sony Music unter dem Label Decision Products erscheint, ist es dem Serienschöpfer Volker Sassenberg wieder einmal gelungen, seine Hörer vom Fleck weck in die mystisch-abenteuerliche Welt Neuenglands zu entführen. „Rückkehr aus dem Totenland“ heißt die Folge. Das meint zwar nicht die Serie selbst, sondern bezieht sich auf den Inhalt des Hörspiels, aber in Anbetracht der langen Wartezeit durchaus passend. Zwischenzeitlich schien es nämlich wirklich so, als sei die Serie tot. Pustekuchen, nichts da. Tom, Jay und Derek vom Radiosender Point Whitmark (dem Sender, der heißt, wie die Stadt) sind wieder da. Und nicht nur sie, denn der Geist eines Verstorbenen treibt sein Unwesen in der kleinen Stadt.

Einige Elemente des Hörspiels erinnern an Stephen Kings „Es“. Die geisterhafte Gestalt mit Luftballon und der Schulbus auf dem Cover – das erinnert ungemein an amerikanische Horrorfilme. Und genauso ist die Folge auch aufgebaut.  Am Ende – klar – ist alles auch kindgerecht und wird logisch aufgelöst. Aber das Setting ist mindestens so gruselig wie bei „Die drei ??? und das Gespensterschloss“. 

Die Musik ist ganz wundervoll, und die Sprecher mimen ihre Rollen ganz herrlich synchrondeutsch – so dass noch mehr der Charme eines 80er-Jahre US-Teenie-Mystery-Films zum Tragen kommt.

Wer also gern Stranger Things schaut oder von der neuesten „Es“-Verfilmung angetan war, oder wer gern die frühen „Die drei ???“-Folgen gehört hat – der ist bei Point Whitmark goldrichtig. Gibt’s inzwischen auch vollständig in den gängigen Streaming-Portalen. 
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