Peter Lundt und die Tänze der Toten

Peter Lundt und die Tänze der Toten Hot

Nico Steckelberg   15. Februar 2009  
Peter Lundt und die Tänze der Toten

Rückentext

Sally Vation entkommt nur knapp einem Anschlag - und auf dem Tanzboden des "Tango Noir", einem Club, wo man in vollkommener Dunkelheit tanzt, liegt plötzlich eine lebensgefährlich verletzte Frau, die Sally sehr ähnlich sieht. Ganz entgegen ihrer Kämpfernatur will Sally diesmal weglaufen, Peter Lundt von dem Fall abhalten, aber der blinde Detektiv hat längst die Fährte aufgenommen. Und Sallys wahre Identität ist der Schlüssel in einem Politskandal, der die Wahl zur Bürgerschaft bedroht, in höchste politische Kreise und die feine Upperclass Hamburgs führt, aber auch in die tiefsten Täler menschlicher Gier und Geltungssucht - und Sally in höchste Gefahr bringt.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
10,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
9,2

Ein Tanzlokal im Dunkeln? Menschen kommen auf seltsame Ideen, aber offenbar gibt es einen Markt für „Blindheits-Simulationen“ in den verschiedensten Freizeitbereichen. Perfekt für Sally, die Freundin des blinden Detektivs Peter Lundt, die aus Solidarität zu ihrem Freund einmal 24 Stunden lang „blind“ sein möchte. Doch während des Tanzes im Dunkeln wird eine Frau ermordet. Oliver Zornvogel, Peters Freund bei der Polizei, vermutet, dass es das falsche Opfer getroffen hat, denn die getötete Frau sah Sally zum Verwechseln ähnlich. Wer trachtet ihr nach dem Leben? Lundt beauftragt seine Assistentin Frau Schmidt damit, Licht in Sallys Vergangenheit zu bringen und fördert dabei eine unfassbare Wahrheit hervor. Sally ist in Wirklichkeit die letzte Erbin einer Hanseatischen Kaffee-Dynastie. Und plötzlich stehen auch der tödliche Unfall von Sally Eltern und der tragische Tod ihres Bruders in einem ganz anderen Licht.

„Peter Lundt und die Tänze der Toten“ ist eine sehr emotionale Episode der Serie, und hier zeigt sich, wie gut die Sprecher ihre Rollen spielen. Sallys Gefühlsausbruch beim Hören einer alten Tonbandaufnahme ihrer Familie wirkt sehr echt und authentisch. Und auch die anderen Sprecher sind ganz hervorragend. Trotzdem fehlt der Folge nicht der bekannte zynische, teils schwarze Peter-Lundt-Humor.

Der Soundtrack ist schlicht, jazzig, erwachsen. Die Geräusche und Klangfarben sind der jeweiligen Szene perfekt angepasst.

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