Haus des Schreckens Hot

Nico Steckelberg   26. Juli 2009  
Haus des Schreckens

Rückentext

Was geht im Marriott House, dem gruseligen alten Gebäude draußen auf einer einsamen Insel, vor sich? Spukt es dort tatsächlich? Als eine Person entführt wird und unheimliche Spuren Böses ahnen lassen, ist schnell klar: Dies ist ein Fall für Die drei ???! Wer oder was hat den berühmten Musikproduzenten Lloyd Scavenger in seiner Gewalt?
Justus, Peter und Bob, die drei erfolgreichen Detektive aus Rocky Beach, nehmen die Spur auf - und geraten in ein Labyrinth, in dem hinter jeder Ecke ein neues Rätsel wartet...

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
6,0
Atmosphäre 
 
7,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
7,6

Ein altes Haus, das abgelegen auf einer Insel thront. Eine Gruppe von Menschen, die in diesem Haus einen imaginären Kriminalfall aufklären soll. Mitten unter ihnen: Justus, Peter und Bob, die drei Detektive. Sie sollen als Eingeweihte Mörder und Opfer spielen, um die Teilnehmer des Spektakels aufs Schaurigste zu unterhalten. Als dann jedoch einer der Gäste verschwindet, können sich die drei ??? keinen Reim darauf machen... denn das stand so nicht im Drehbuch!

Marco Sonnleiter legt mit „Haus des Schreckens“ eine durchwachsene Folge der drei ??? vor. Einerseits bedient er sich an einem bekannten Erfolgsrezept, denn die „gespielter Mord wird zu echtem Fall“-Storys gibt es schon sehr lange. Ein gruseliges Setting, eine Reihe von interessanten Statisten und prima Sprecher sind die Würze dieser Episode. Nicht so gelungen ist die erzählerische Umsetzung. Da weiß man nie so recht, ob eine Szene nun wichtig ist oder nicht. Der eigentliche Clou kommt ganz zum Schluss, aber ohne dass es vorher einen Showdown-haften Spannungsbogen gegeben hätte. Das ist z.B. bei der aktuellen Point-Whitmark-Folge eindeutig besser gelöst (Folge 27: „Eiland der Gespenster“).

Die Nebenrollen sind eher unauffällig besetzt. Aber gerade die drei Stammsprecher Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich sind es wieder einmal, die die Folge hörenswert machen. Hier hat diesmal Jens Wawrczeck sehr amüsante Textpassagen, die er witzig umsetzt.

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