Hassliebe Hot

Nico Steckelberg   28. Dezember 2011  
Hassliebe

Rückentext

Als zwei kleine Kinder ermordet werden und die verdächtigte Mutter, eine Patientin Freuds, daraufhin verhaftet wird, muss der Professor aktiv werden: Er hält die Festgenommene für unschuldig. Sein Verdacht richtet sich gegen den Vater der Kinder und für eine Weile kann er auch Karl Gruber hiervon überzeugen. Gemeinsam ergründen sie die familiären Abgründe, die der Fall offenbart. Doch sind sie schnell genug, eine sich anbahnende Katastrophe aufzuhalten?

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
10,0
Sprecher 
 
10,0
Soundtrack 
 
9,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
9,0

Es ist ein Familiendrama: Die beiden kleinen Kinder wurden vergiftet. Die Mutter hatte Zugang zu Drogen. Sie wird der Tat verdächtigt. Doch Karl Gruber hat Zweifel. Er schaltet seinen väterlichen Berater Professor Freud ein. Und Freud wird in seiner Arbeit wie so oft unterstützt durch den Dialog mit seinem Es und seinem Über-Ich.

Ein gut ausgeklügelter Fall, der anfangs etwas schwer ins Rollen kommt, aber danach gewaltig an Fahrt aufnimmt. Die Sprecher sind allesamt hervorragend, angefangen bei den Stammstimmen Hans Peter Hallwachs, Andreas Fröhlich und Felicitas Woll. Aber auch die Gast- und Nebenrollen werden durch gute Stimmen geschmückt. So hören wir beispielsweise Detlef Bierstedt und Daniela Hoffmann.

Die Sounds sind Spitzenklasse! Das alte Wien wird akustisch wiedergeboren. Der Score ist schwer, klassisch und atmosphärisch dicht.

Fazit: Psychologisches Miträtseln – das macht Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zu „normalen“ Kriminalfällen in Hörspielform. Prima!

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