Der Unhold Hot

Michael Brinkschulte   23. Dezember 2013  
Der Unhold

Hörspiel

Serienname
Folge Nr.
1
Hörspiellabel/Verlag
Erscheinungsjahr
Format
CD
Anzahl Medien
1
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Rückentext

Jim Turner, ein Hüne mit übermenschlichen Kräften und schwachem Verstand, versetzt schon seit Wochen ganz London in Angst und Schrecken.
Doch die Presse hat ihm einen anderen Namen verpasst: Der Unhold. Und kaum jemand weiß, dass er nur die Drecksarbeit für zwei Verbrecher ganz anderen Kalibers verrichtet:
Al Clarke und Julius Kinton. Zwei Australier, die in England untergetaucht sind. Nur Inspektor Lowe von Scotland Yard hat sich an die Fersen der beiden geheftet – und die Spur wird heißer, als erstmals ein Anschlag des Unholds misslingt …

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
9,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
9,0
Soundtrack 
 
8,0
Aufmachung 
 
8,0
Gesamtwertung 
 
8,6

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Mit passendem Soundgewand wird hier eine erste Folge einer neuen Edgar Wallace Reihe präsentiert. Elf Sprecher geben sich die Ehre, um die von Wallace geschriebene und von Marc Freund als Hörspiel bearbeitete Kriminalgeschichte umzusetzen. Spannung wird durch Musik und Geräusche, sowie die stimmliche Umsetzung erzeugt.
Das Cover passt gut zum Titel. Das Booklet beinhaltet die Sprecherliste, sowie einen Informationstext der beiden Regisseure Dennis Rohling und Michael Eickhorst zur Produktion.


Resümee/Abschlussbewertung:

Mit ‚Der Unhold‘ startet der ‚Hörplanet‘ eine neue Reihe und bringt als erstes einen eher unbekannten Kriminalfall aus Edgar Wallace Feder. Die Geschichte um den brachialen und zugleich eher schlichten Unhold, bringt spannende und wendungsreiche Kriminalkost mit, die gut in Szene gesetzt wurde.
Mit der Strategie die Handlung im klassischen Set der 1920er Jahre zu belassen bewährt sich und bringt dem Hörer einen Wallace Krimi nahe, der durchweg überzeugt. Und der Unhold ist nicht der einzige Gegner, denn bald wird klar, dass auch auf andere Mittel zurückgegriffen wird, um zu morden. Und wer der Mann im Hintergrund ist, eröffnet sich, wie bei Wallace üblich, erst in den letzten Minuten.

Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Man darf gespannt sein, welcher der vielen Texte von Edgar Wallace als nächstes umgesetzt wird.

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