Der glühende Mönch Hot

Nico Steckelberg   03. November 2013  
Der glühende Mönch

Rückentext

Ein Spezialauftrag von Vater Callahan führt Jay, Tom und Derek in eine der dunkelsten Schluchten der White Mountains.
Kesslers Ravine war einst Schauplatz entsetzlicher Beschwörungrituale.
Über einhundert Jahre später dringen die Vorboten der Hölle erneut an die Oberfläche.
Die ahnungslose Mädchenfreizeit, die am Fuße des alten Klosters die Zelte aufgeschlagen hat, schwebt in allerhöchster Gefahr!
Können die Jungen rechtzeitig den verschwundenen Mönch finden, der die Zeichen des Bösen als Einziger zu deuten vermag?
Als der rote Blutmond die Nacht erhellt, öffnen sich die Tore des Krematoriums.

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
9,0
Sprecher 
 
9,0
Soundtrack 
 
9,0
Aufmachung 
 
9,0
Gesamtwertung 
 
8,8

Diese Folge beginnt schon wieder sehr vielversprechend und humorvoll: Tom, Jay und Derek in einem Bus voller junger Mädchen auf Bibel-Fußballfreizeit. Doch das Team des Radiosenders Point Whitmark hat einen ganz speziellen, geheimen Auftrag von ihrem väterlichen Freund, Pater Callahan, erhalten. Dieser führt sie in ein abgelegenes Kloster. Doch schon bevor sie eintreffen, werden sie von einem Ascheregen willkommen geheißen. Und von dem glühenden Mönch, der im Kloster sein Unwesen treibt.

Es ist schon spannend, denn sowohl die aktuelle Die drei ???-Hörspiel-Folge („Fußball-Teufel“) als auch diese Point-Whitmark-Episode verbinden die beiden Elemente Teufel und Fußball. Was jedoch bei den drei ??? eher ungekonnt zusammengezimmert wirkt, ist bei Point Whitmark rund und aus einem Guss. Vor allem die Humor-Ebene ist enorm gut gelungen, so dass sich die Grusel- und Lach-Szenen durchaus die Waage halten. Super!

Die Sprecher gefallen mir mal wieder gut. Besonders die Dialoge zwischen den drei Hauptsprechern und den leicht tussig-angezickten Mädels (Rieke Werner und Sonja Spuhl als Summer und Victoria) bringen den humorvollen Kontrast zur dichten und gruseligen Grundatmosphäre dieser Folge. Dagmar Heller als Ms. Fawcett dreht hier und da leider etwas zu viel auf, was jedoch zweifelsfrei ihrer Rolle geschuldet ist. Florian Dietrich hat einen glanzvollen Auftritt als Abt.

Der Soundtrack ist weitestgehend orchestral und stimmungsvoll gehalten. Ab und an gibt es ein paar der schönen Progrock-Stücke. Die Geräusche und Atmos sind erste Klasse und passen immer hervorragend.

Fazit: Spannende Folge mit einem ausgewogenen Fun-Mystery-Crime-Verhältnis.

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