Die Gesellschaft des Schreckens

Die Gesellschaft des Schreckens Hot

Michael Brinkschulte   25. März 2013  
Die Gesellschaft des Schreckens

Rückentext

Die Witwe Georgina Welsh bittet Sherlock Holmes und Dr. Watson um Hilfe. Sie ist der festen Überzeugung, dass ihr Mann Peter ermordet wurde. Er starb unter mysteriösen Umständen in der Dorfkirche von Crowfield. Was wollte Peter Welsh dort? Und wer ist der unheimliche Fremde mit den weißen Klauenhänden, mit dem er kurz vor seinem Tod gesehen wurde? Schon bald kommt Holmes auf die Spur einer so geheimnisvollen wie mörderischen Vereinigung. Doch um es mit der „Gesellschaft des Schreckens“ aufzunehmen, muss der Meisterdetektiv sein Leben aufs Spiel setzen…

Hörspiegel-Meinung

Story/Inhalt 
 
8,0
Atmosphäre 
 
8,0
Sprecher 
 
8,0
Soundtrack 
 
7,0
Aufmachung 
 
7,0
Gesamtwertung 
 
7,6

Wie ist das Hörspiel umgesetzt?

Auf 2 CDs mit einer Gesamtspielzeit von rund 100 Minuten, ist das zweite Hörspiel der neuen Sherlock Holmes Reihe untergebracht. Die sieben Sprecher der Folge sind stimmlich gut ausgewählt und leisten gute Arbeit. Hinsichtlich der Soundumsetzung erscheinen die musikalischen Einspielungen als zäh und wenig spannungsanregend. Die Geräuschkulisse stellt sich als schlicht dar und lässt manchmal eine etwas intensivere Umsetzung erhoffen.
Die Story stammt aus der Feder von Marc Freund.
Das Booklet bietet die Vita von Peter Groeger, sowie auf der Rückseite die Sprecherliste.


Resümee/Abschlussbewertung:

Sherlock Holmes wird von einer Frau um Hilfe gebeten, deren Mann unter mysteriösen Umständen starb. Die Ermittlungen führen Holmes und Watson auf die Spur einer besonderen Vereinigung. Die Auseinandersetzungen mit den Menschen, die den Toten kannten, unter anderem mit Martin Lennart, gesprochen von Harry Walter, werfen ein nicht immer klares Licht.

Der zweite Fall der neuen Reihe um Holmes und Watson bringt eine leidlich spannende Geschichte an den Start, die vor allem von den Dialogen und Erzählsträngen von Holmes und Watson bestimmt wird. Der Storyaufbau bietet einige Überraschungen und lässt dem Hörer die Möglichkeit sich selbst in logischen Schlüssen zu erproben.

Die erste CD bietet rund 45 Minuten recht spannende Unterhaltung, bei der jedoch Passagenweise kein rechtes Tempo aufkommen will. Dies ist nicht zuletzt bedingt durch die wenig spannende und immer wieder als Zwischenspiel eingesetzte Musik. Die zweite CD ist hinsichtlich der Spielzeit etwa länger, bietet ebenfalls ihre Längen. So fragt man sich wie schon bei der ersten Folge, ob eine Auswalzung auf 2 CDs überhaupt notwendig gewesen wäre.

Insgesamt ein solides Hörspiel, das von den guten Hauptsprechern profitiert, hinsichtlich Länge und Soundkulisse etwas verliert.

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